Nun war es eine Weile ruhig hier. Geschuldet war es über das Osterwochenende dem Flachliegen der ganzen Familie aufgrund unterschiedlicher Krankheiten (was ich hier nicht unbedingt näher ausführen möchte).
Viel spannender war dann bereits das letzte Wochenende. Samstag und Sonntag jeweils ein Fotoshooting. Nachdem mir mein erster Termin sehr überraschend am Samstag Nachmittag abgesagt hatte, sprang sehr spontan und motiviert in letzter Minute Steffi ein, eine Blogger-Kollegin aus meinen Erlanger Zeiten. Hier nochmal danke, Steffi. War die Fahrt nach Erlangen nicht umsonst, sondern hat sich richtig gelohnt: Zwei neue Locations ausgekundschaftet und gleich eines für Shooting-tauglich erklärt.
Sonntag hatten wir dann Super-Wetter, Arbeiten ohne Jacke war ohne weiteres möglich. Dies war wiederum optimal, da eigentlich mein Model, Mym, erkältet war. So konnten wir das Shooting dann doch stattfinden lassen und hatten eine Menge Spaß. Einziger Punkt an den ich nicht gedacht hatte: Ich habe als Zeitpunkt zum Treffen 14.30 Uhr ausgemacht. Dooferweise wurde jedoch von Samstag auf Sonntag die Uhr umgestellt und somit war es eigentlich 13.30 Uhr. Nicht-Fotografen werden sich fragen: Na und?!
Es gibt einen Fotografenspruch, den man tunlichst für Outdoor-Shootings im Kopf behalten sollte: “Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei”. Somit fand dann das Shooting größtenteils im Schatten statt, tat jedoch zum Glück keinen Abbruch. Unter anderem hatte ich zum Glück Stativ, Schirm, Funkauslöser und Blitz eingepackt um die Schatten etwas aufzuhellen.
Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, war der heftige Wind im Hafengebiet. Dieser verfing sich prima im Reflektor-Schirm und warf trotz über das Stativ gehängte Zubehör-Tasche das Stativ mehrmals um. Glücklicherweise funktionierte der Blitz danach immer noch anstandslos, nur der Schirm wurde etwas in Mitleidenschaft gezogen. Hier muss ich mir noch etwas überlegen, kurzfristig eine Beschwerung, mittel- bis langfristig möchte ich den Schirm durch eine portable Softbox (vielleicht eine solche) ersetzen.
Mit den Bildern des Sonntags-Shootings bin ich nun durch, hier die ersten Arbeitsergebnisse. Die Samstags-Bilder folgen im Laufe der nächsten Woche. Allerdings ob ich das nochmal mache, zwei Shootings an einem Wochenende, ist fraglich. Wahrscheinlich nicht, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Denn sonst liegen vor einem etwa 1600 Bilder zum Sichten. Dämpft etwas die Motivation…





