Dezember, 2008


30
Dez 08

Bei der Arbeit

Annie Leibovitz – At Work

Das neue Buch von Annie Leibovitz war dieses Jahr eines der wenigen Buchgeschenke. Umso lohnender, dachte ich. Doch ein wenig Angst blieb, ist das doch seit längerem wieder ein komplett englisches Buch.

Wer Annie Leibovitz nicht kennt: sie ist eine Portrait-Fotografin, die bereits jede Berühmtheit vor der Linse hatte, von den Rolling Stones über George W. Bush bis hin zu Bruce Willis und anderen Stars. Dabei arbeitet sie viel on Location.

Das Buch ist kein Technikbuch. Angaben über Verschlusszeiten, ISO-Angaben und ähnlichem sucht man für die vielen Beispielbildern vergeblich. Die Fotografin richtet ihren Blick und die Beschreibung eher auf die Gesamtsitution, warum das Bild oder die Bilderserie so und nicht anders entstanden ist. Dabei sind die Kapitel groß gewählt, soll heißen sie umfassen größere Themengebiete, wie zum Bespiel “Groups”, “War” oder “Fashion”. Manchmal widmet sie einem Kapitel aber auch einer einzelnen Gegebenheit, wie dem Prozess um O.J. Simpson. Die Kapitel sind nicht zu lang, es ist also ohne weiteres möglich, jederzeit zu unterbrechen. Dies habe ich jedoch nicht gemacht, ich habe das Buch in drei großen Stücken gelesen.

Zwar schließt Annie ihr Buch mit zwei Kapiteln namens “die zehn häufigsten Fragen” und “Technik”, aber das Buch ist klar an die allgemeine Situation am und um ein Fotoshooting gerichtet. Dabei fließen eigene Gedanken, Tipps und die Berichterstattung ineinander über. Manchmal holt sie meines Erachtens zu weit aus. Trotzdem wirkt das Buch nie langweilig oder langatmig.

Meine Empfehlung: Buch-Empfehlung


30
Dez 08

Entspannung

So, Weihnachten ist rum und man ist immer noch entspannt. Liegt wahrscheinlich nur daran, dass ich immer noch frei habe.

Von den Weihnachtsfeiertagen ist mir persönlich der erste Feiertag (also der 25.te) am liebsten: spät aufstehen, nicht kochen müssen, da noch Essen vom Vortag übrig ist und alle Geschenke aus-, bzw. durchprobieren. Dazu später mehr…

Am zweiten Weihnachtsfeiertag herrscht dann meistens schon wieder Aufbruchstimmung, trifft man sich doch mit Bekannten/Verwandten zum Essen und muss man schon wieder das Einkaufen bis Silvester planen.


23
Dez 08

Einweihung

Eigentlich wollte ich am vergangenen Wochenende statt der Rechnerreparatur mein eigenes Studio einweihen. Da, wie berichtet, das Instandsetzen des Computers fast das ganze Wochenende in Anspruch genommen hat, hatte ich nur etwas Zeit, das Equipment einzuweihen. Als Model stand mir mein älterer Sohn zur Verfügung, wenn auch mit vielen Pausen:

Hüpfen

Schulterblick

Wer mir gerne als Versuchkanninchen und Model zur Verfügung stehen will, ich warte auf Eure Bewerbungen. Aber bitte nicht alle auf einmal!


22
Dez 08

Futsch

Ich habe schon lange kein Wochenende mehr vor meiner Computerkiste wegen irgendwelcher Schwierigkeiten verbracht. Dies dachte sich anscheinend eine meiner drei internen Festplatten, als sie im Laufe der letzten Woche langsam aber sicher ihren Geist aufgab. Das war der Grund für die etwas ruhigere Zeit hier im Blog.

Schon Wochen vorher hatte ich immer wieder einmal das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht mit meinem Computer. Haufenweise verbrannte CD´s, langsamer Start von Programmen und einiges mehr. Nach 15 Jahren Windows-Welt weiß man solche Dinge zu deuten. (Noch) Häufigere Sicherungen waren somit angesagt.

Am Wochenende dann endlich der Tausch gegen eine neue Festplatte. Dabei habe ich versucht, festzustellen, wie viele Festplatte mir bereits kaputt gegangen sind. Ich bin auf etwa acht Stück gekommen, könnten aber auch ein paar mehr gewesen sein. Bin mir nicht mehr ganz sicher. Die Gedanken führten mich zu weiteren Datenträger-Ableben: wie viele CD´s habe ich wohl in meinem Leben bereits verbrannt? 100? 200? Und wie viele Disketten habe ich bereits weggeworfen? Wann hatte ich überhaupt das letzte Mal eine Diskette in der Hand, um mit ihr zu arbeiten? So viele Fragen… jedenfalls funktioniert meine Kiste nun wieder für ein Jahr oder auch weniger…


18
Dez 08

Schwabach = Paris

Wieso sollte Schwabach gleich Paris sein? Nun, wir haben jetzt auch unsere Louvre-Glas-Pyramide… richtig gelesen, im Herzen von Schwabach steht nun seit Montag ein Glasgebilde, welches entfernt an den Louvr erinnert:

Glaspyramide

Dächer

Für gute 120.000 Euro haben sich die Schwabacher Bürger eine Wintereinhausung für den erst vor zwei Jahren renovierten markgräflichen Brunnen geleistet. Letztes Jahr noch eine formlose Holzkonstruktion, nun mit Paris auf Augenhöhe… man vergleiche selbst, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen:

Louvre Bild auf flickr von Al Ianni
(Bild von Al Ianni)


17
Dez 08

Links

Neue Links braucht das Land…. Nachdem ich vor kurzem festgestellt hatte, dass sich die Einträge in meinem RSS-Reader gehörig von der Linkliste auf meinem, diesem Weblog unterscheiden, ließ ich auf Gedanken Taten folgen.

Die Linkliste rechts ist neu unterteilt, einige veralterte oder von mir nicht mehr gelesen Einträge sind verschwunden. Falls sich jemand durch die Löschung benachteiligt fühlt oder generell gerne aufgenommen werden würde, sende mir eine Nachricht. Aber ohne Aufnahmegarantie :-) . Ich hoffe auch dem einen oder anderen Besucher ein oder zwei neue Schatzkisten damit aufzutun.


16
Dez 08

Wirkung von Bildagenturen

Bildagenturen sollen ja angeblich der Tod von “proffesionellen” Fotografen sein. Frage ist nur, wann ist ein Fotograf profesionell? Eigenlicht möchte ich auf was ganz anderes hinaus:

Was passiert, wenn nur Unternehmen nur noch Bildern von Bildagenturen einsetzen? Meines Erachtens leidet der künstlerische Aspekt, die Sichtweise der Masse wird konformer, man sieht die immer gleichen Bilder, beziehungsweise Bildsprachen. Nicht umsonst gibt es ja im Internet genug Leitfäden á la “erfolgreich Bilder für eine Bilderplattform machen” und so weiter.

Ein Gutes Beispiel, über das ich überhaupt darauf aufmerksam wurde, bringt dast Magazin Tianic (via akadeMix).

Seite der Deutschen Bahn, nettes rothaariges Mädchen:

Screenshot der Deutschen Bahn Seite

Seite der Schufa, irgendwie habe ich die Dame schonmal wo gesehen…

Screenshot der Schufa Seite


1
Dez 08

Gospel-Konzert

Am Samstag fand in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Schwabach ein Konzert des Gospel-Chors “Profil” statt. Eine prima Gelegenheit, um wieder etwas Konzertfotografie zu Üben.

Die Beleuchtung war, wie nicht anders zu erwarten, alles andere als gut. Die Sänger waren tatsächlich in einem hellen Orange an/ausgeleuchtet, die Musiker in einem blau. Diese Farben änderte sich während der gesamten Veranstaltung nicht.

Für das Konzert leihte ich mir sicherheitshalber noch ein Objektiv mit einer Brennweite von 28 – 75 mm und einer maximalen Offenblende von 2,8 der Firma Tamron aus. Zusätzlich packte ich ein Einbeinstativ und mein ziemlich lichtschwaches Teleobjektiv ein. Mit ISO800 und dem Einbeinstativ erhielt ich jedoch recht brauchbare Ergebnisse. Das Tamron-Objektiv auszuleihen war auch nicht verkehrt, steht doch im Januar ein Neukauf an. Als letzte Objektive standen dabei das Tamron 28-75 2,8 und das Sigma 24-70 2,8 zur Auswahl.
Ihr lest richt, “standen”. Die paar Millimeter, die das Sigma im Weitwinkelbereich mehr bietet, fehlten mir schmerzlich. Außerdem bringt Sigma von dem Objektiv im Januar eine Neuauflage, dieses besitzt dann einen Ultraschallmotor.

Gitarre in Blau

Solo

Leidenschaft

Leise

Let´s sing

Gegenlicht

Profil-Chor