Februar, 2009


28
Feb 09

Umgeschwenkt

So ist es im Leben. An einem Tag noch Hü, am anderen Tag Hott. So geschehen bei meiner Entscheidung, mir einen Apple-Rechner zu kaufen und somit endgültig von Windows loszukommen.

Was geschehen ist? Mehrere Dinge. Zum einen habe ich einige Freunde gebeten, mir etwas gedanklichen Input zu meiner Entscheidung zu liefern. Dabei ist ein Satz hängengeblieben und hat nicht unwesentlich zu meiner Entscheidungsänderung beitragen: “Ein neuer Mac (oder auch PC) wird Dir nicht helfen, bessere Bilder zu machen”.

Ein zweiter Grund, zum jetzigen Zeitpunkt keinen Mac zu kaufen, war mein 50mm-Objektiv, welches einen Defekt hatte.

Und nun, drei Tage später bin ich stolzer Besitzer Eigentümer von drei neuen Objektiven, die Objektive werden im Lauf der nächsten Woche eintreffen:

  • Dem 70-200 mm f2,8 von Sigma. Dieses ersetzt mein Nikon 70-300 mm f4,5-5,6.
  • Dem 24-70 mm f2,8 von Sigma. Dieses ersetzt mein Nikon 18-70 mm f3,5-4,5.
  • Und als letztes das 50 mm f1,4 von Nikon. Dieses ersetzt, wie bereits berichtet, das defekte 50 mm f1,8 von Nikon

Somit mach ich mit mein Equipment den lang ersehnten Sprung zu deutlichen lichtstärkeren Objektiven. Ich freue mich sehr! Klar, dadurch mache ich auch nicht automatisch bessere Bilder. Doch die neuen Linsen zeichnen sich durch bessere Abbildungsleistung aus und geben mir besseres Handwerkszeugs.

Der Apple darf jetzt noch ein bisschen warten, das alte ibook wird jetzt nochmals für Erstvorschauen on Location aufgerüstet.


27
Feb 09

Stadionbesuch

Bereits vor eineinhalb Jahren war ich schon einmal mit einigen Fotokollegen im Nürnberger easyCredit-Stadion, nun war es einmal an der Zeit, mit dem Schwabacher Fotoclub diesen Ausflug zu wiederholen. Dabei sind ein paar schöne Bilder herausgekommen.

Das Stadion

Reih und Glied

Tornetz

Edel-Fan

Spieler


26
Feb 09

Über den Jordan

Tja, nun ist es also soweit. Mein heißgeliebtes Nikon-Objektiv mit einer Brennweite von 50 mm und einer Lichtstärke von f 1:1,8 gibt seinen Geist auf. Anscheinend ist eine Feder im Inneren beschädigt, welche für das wieder schließen der Blende zuständig ist.

Aber das Objektiv hat seinen Dienst getan. Bereits gebraucht von einem Fachhändler gekauft hat es bei mir nochmals geschätzte 40.000 Auslösungen hinter sich. Als Ersatz wird wahrscheinlich ein 50 mm mit einer Lichtstärke von f 1:1,4 herkommen. Ein tränendes, ein lachendes Auge…


24
Feb 09

Wieder warm

Unsere Heizung geht wieder! Das Ersatzteil ist heute gekommen… zum Glück hat man Väter, die so etwas reparieren, beziehungsweise wechseln können. Somit waren das nur 50 EUR.

Puh, endlich wieder duschen.


22
Feb 09

Heizleiden

Ich liebe es, wenn Teile von Geräten kaputt gehen, von denen man vorher a) gar nicht wußte, dass es sie gibt, b) welche Funktion sie haben und c) man nach ein paar Tagen Experte für dieses eine Teil ist.

So geschehen mit unserem Differenzdruckwächter. Ich habe nun keine Lust, zu erklären was dieser macht, wer es wissen will, soll googeln oder ähnliches. Nur soviel sei verraten: Es ist ein Teil der Gastherme, ohne dem diese nicht funktioniert. Ein letztes Wort: Das Ersatzteil kommt erst am Mittwoch!


21
Feb 09

Konjunkturpaket

So, bei mir ist das erste, inoffizielle persönliche Konjukturpaket angekommen: Rückzahlung der Pendlerpauschale. Schöner dreistelliger Betrag. Also, Auftrag an alle, geht und kauft!


18
Feb 09

Kampf mit dem Passepartout

Immer wieder sehe ich in Ausstellungen Bilder, bei denen das Passepartout schlampig angebracht ist oder das Bild sich wellt. Da ich vor ein paar Tagen dazu ein Audiokommentar auf HappyShooting abgegeben habe, die bei Personen, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, auf Unverständnis stieß, hier nun einen Bilderstrecke mit Erläuterung dazu.

Zu Anfang vorneweg: Ich gehe davon aus, dass der geneigte Leser sich gute Passepartouts besorgt hat, die von der Größe und Farbe her passen. Es gibt dabei nicht die eine, richtige Farbe. Ob das Passepartout nun weiß, cremefarben oder schwarz ist, ob das innere schräge nun eine andere Farbe hat oder nicht, ist von Bild zu Bild und von Ausstellung zu Ausstellung zu unterscheiden. Auch die gewählte Größe ist persönliche Geschmackssache. In dem nun beschriebenen Fall ist das Bild einen Tick größer als 20×30 cm, die Außenmaße des Passepartouts sind 40x50cm. Denkbar wäre auch ein quadratisches Bild, oder ein Bild mit 30x40cm Abmessung. Ihr entscheidet.

Ich halte nichts von vorgeschnittenen Passepartouts. Hier habe ich zu wenig Einfluss- und Korrekturmöglichkeiten. Auf Anfrage zuschneiden lassen ist meine Wahl. Ob das nun im Fach-Rahmengeschäft oder im Baumarkt ist, muss jeder für sich entscheiden.

Klar kann man auch selbst schneiden. Für den Eigenbedarf sicher in Ordnung. Aber für eine Präsentation vor vielen Besuchern, Wettkampfrichtern oder potentiellen Käufern? Für mich keine Option.

Ich behandle nachfolgend zwei große Punkte:

  • Wie kann ich ein Wellen des Bildes, ein Abstehen vom Passepartout oder eine nicht eben Fläche vermeiden?
  • Wie kann ich, wenn ich häufiger an Ausstellungen oder Wettbewerben teilnehme, ein Passepartouts mehrmals verwenden?

Die vorgestellte Lösung ist nicht oder nur bedingt für einen langfristigen Einsatz gedacht. Hintergrund: Alle verwendeten Materialien sich nicht archivecht. Heißt, der Kleber könnte das Bild angreifen, er löst sich nach mehreren Jahren auf oder ähnliches. Soll das Bild Jahre oder Jahrzehnten an Ort und Stelle hängen und sich möglichst nicht verziehen/wellen/herunterfallen/verrutschen, ist dringend ein Verkleben des kompletten Bildes mit Passepartout und Rahmen anzuraten, archivechte Kleber/Befestigungen sind Pflicht.

Nun aber genug der Vorrede, hier die verwendete Materialien:

  • Langes, dünnes Lineal, am besten aus Stahl oder ähnliches. Habe meines aus dem Architekturbedarf
  • Gewünschtes Passepartout und Foto
  • Packklebeband und Kreppklebeband
  • Klebestift oder Fotoklebepunkte (es gibt auch Fotoklebeabroller, die in einem Stück durchziehen, diese sind am besten, aber teuer)
  • Cutter und Schere
  • Passepartouts-Reste (gibt einem auf Anfrage der Zuschneider des Passepartouts mit)
  • Saubere Stoffhandschuhe (meine sind aus der Apotheke, eigentlich für Wundbehandlung, kosten nicht die Welt)
  • Rückwandkarton, säurefrei, auf einer Seite selbstklebend (ich kaufe etwa 120 x80 cm, kostet etwa sieben bis zehn Euro, gehen 16 Rückwände für 30×20-Bilder raus)

Passepartouts - 1 von 12

Wir nehmen den auf einer Seite selbstklebenden Rückwandkarton und schneiden ihn mit dem Cutter oder der Schere auf die ungefähre Größe des Fotos zu. Hier kommt es nicht auf den Millimeter an. Nun ziehen wir auf der kurzen Seite die Folie etwas ab und knicken diese auf voller Länge auf etwa ein bis zwei Zentimeter um. Spätestens jetzt ziehen wir uns die Handschuhe an.

Passepartouts - 2 von 12

Auf den klebenden Streifen richten wir das Bild aus legen es darauf. Mit zwei bis drei flachen Finger streichen wir mit leichten Druck von der Mitte ausgehend das Bild gegen den Karton. Unser Ziel ist es, keine Lufblasen einzuschließen. Haben wir das Bild festgestrichen, ziehen wir jetztdei Folie etwas mehr ab, streichen wieder und wiederholen diese Schritte, bis das Bild auf dem Karton aufgebracht ist. Gegenlichtkontrolle, hoffentlich ist die Ebene schön plan. Wer sich unsicher ist, probiert es erstmal an einem “Versuchsbild”.

Passepartouts - 3 von 12

Passepartouts - 4 von 12

Passepartouts - 5 von 12

Passepartouts - 6 von 12

Nun kommen wir zur Vorbereitung des Passepartouts. Wie erwähnt, diese Lösung ist für zeitliche befristete Aussstellungen gedacht oder wenn die Passepartouts häufig bei Fotowettbewerben eingesendet werden. Denn, Passepartouts sind (leider) nicht billig.
Auf der Rückseite des Passepartouts kleben wir rings um den Ausschnitt das Packklebeband. Wichtig dabei ist, es gut anzudrücken und der Untergrund, auf dem die Vorderseite des Passepartouts liegt, sollte sehr sauber sein. Denn schließlich ist das die Seite, die der Betrachter einmal sehen wird. Das Klebeband kann ruhig überlappen, es muss auch nicht punktgenau bis zur Kante gehen.

Passepartouts - 7 von 12

Die Passepartout-Reste versehen wir mit Fotoklebern oder mit Kleber und kleben diese rundum an die Außenkanten des Passepartouts. Hier ist auch Passgenauigkeit nicht so wichtig, es kann auch mit den Streifen gestückelt werden. Diese sehenn wir später nicht mehr, verschwinden sie doch im Rahmen. Und das ist auch der Grund, warum wir diese Streifen brauchen: Die Rahmenrückwand drückt gegen unser Bild, welches ohne die Streifen deutlich dicker ist, als unser Passepartout. Somit würde über die Zeit hinweg eine nicht zu übersehende Wölbung nach vorne in der Mitte des Bildes erscheinen. Die Streifen vermeiden dies.

Passepartouts - 8 von 12

Jetzt kleben wir das auf den Rückwandkarton aufgezogene Bild an das Passepartout. Dazu nehmen wir das Krepp-Klebeband und reißen einen Streifen ab, etwa so lange wie die lange Kante des Bildes. wir kleben ihn auf dem Bild fest, heben das Bild mitsamt Klebestreifen auf die Rückseite des Passepartouts und drücken das Klebeband leicht an den Enden auf das Passepartout. Alles gemeinsam halten wir gut fest und drehen das Ganze auf die Vorderseite um. Passt die Ausrichtung? Eventuell korrigieren wir noch nach, bis der Ausschnitt passt, dann drücken wir das Klebeband auf ganzer Länge fest. Wichtig dabei ist: Alles Krepp-Klebeband muss auf dem Pack-Klebenband landen. Nun kleben wir noch die anderen drei Seiten fest und drücken diese gut an.

Passepartouts - 9 von 12

Passepartouts - 10 von 12

Wir drehen das Bild um, fertig! Das Krepp-Kleband erlaubt es uns in Zukunft, es abzuziehen (nicht zu schnell, gelegentlich löst sich das Pack-Klebeband mit) und ein neues Bild aufzubringen.

Passepartouts - 11 von 12

Passepartouts - 12 von 12

Viel Spaß beim Ausprobieren. Vielen Dank an Norbert für den kurzen Intensivworkshop im Fotoclub Schwabach zu diesem Thema!


17
Feb 09

Blaue Minuten

Entstanden in Nürnberg, abends. An diesem Tag streikte der öffentliche Nahverkehr, somit war ein etwas zwanzig Minuten langer Fußmarsch von meiner Arbeit zum Bahnhof angesagt. Der Tag war sehr mild und wir hatten strahlend blauen Himmel. Somit war auch das Licht sehr interessant. Allerdings ist die blaue Stunde um die Jahreszeit noch nicht einmal eine viertel Stunde lang. Leider.

An diesem Tag hatte ich lediglich meinen Body und mein 50mm-Objektiv eingepackt. Trotzdem oder gerade deshalb sind ein paar schöne Fotos entstanden.

Hier zu sehen die Pegnitz un die sich darin spiegelnden Gebäude der Nürnberg Stadtmauer.

Blaue Pegnitz

Hier zu sehen die Seite einer Eingangshalle einer großen Versicherung, die größtenteils gelben Hintergrund bei Ihren Logos hat.

Gelb - Bürogebäude


16
Feb 09

Blechdosen

WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf

Die Zeit, in der jeder im Computer enstandene Zeichentrickfilm erfolgreich war, ist schon längst vorbei. Und doch oder gerade deshalb sind die Bilder aus dem Hause Pixar ein Garant für wenigsten gleichbleibende Story-Qualität bei gleichzeitiger immer weiter verbesseter Grafik-Qualität. Ob dies mit dem neusten Machwerk, welches nun auf DVD veröffentlicht wurde, genauso ist?

Zur Geschichte: Wall·E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall·E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt. Der schüchterne Blechkerl verliebt sich sofort in sie.

Ja und nein.

Ja, die Pixar-Kreativen haben es geschafft, eine interessante Story mit interessanten Charakteren zu schreiben. Ja, die grafische Qualität ist wieder erste Sahne. Auch Musik und Sound sitzen wie angegossen (hier unbedingt den Making-Of-Film zu den Soundeffekten bei den Extras anschauen). Und ja, der Film ist empfehlenswert.

Aber nein, der Film bleibt etwas hinter den Erwartungen zurück. Im Film wird eine ganz große Story erzählt, was auch Spannung und Interesse erzeugt. Aber es bleiben die Ausgestaltung der Charaktere auf der Strecke und die Nebendarsteller kommen unter die Räder. Sie haben ihre Auftritte bloß, wenn sie unbedingt notwendig sind. Bezeichnend ist, dass ein mehrerer Minuten langer Zugabe-Film auf der DVD sich lediglich um einen(!) Nebenfigur dreht, die aber komplett und genau in die Story passt. Dies wäre sicher noch zu einigen anderen Figuren möglich gewesen.
Es kommt der Eindruck auf, die mangelnden Hintergründe der “Darsteller” geht zu Lasten der Charaktere. Problem: ich hätte nicht gewußt, wo man die Story kürzer erzählen hätte können. Und ein Zweitteiler wäre suboptimal und der Geschichte nicht zuträglich gewesen.

Meine Empfehlung: Film-Empfehlung
Empfehlung meiner Frau: Film-Empfehlung


16
Feb 09

Kamin-Feuer

Mein Kamin im Wohnzimmer. Ich liebe es, Ihn anzuschüren bei einem solchen Mist-Schneewetter wie zur Zeit.

Kaminfeuer