Nachwuchs

Nachwuchs

Nein, wir haben kein drittes Kind bekommen. Meine bisherige Netzwerkfestplatte von Lacie hat seit einigen Tagen einen größeren Brüder. Vor drei Jahren hatte ich damals die Ethernet disk mini gekauft. Die 300 GB haben eine gute Zeit ausgehalten. Doch aufgrund mehrerer Punkte habe ich mich entschlossen, meine Sicherungsplatten aufzurüsten.

Dabei verfolge ich seit mehrerern Jahren folgende Strategie: ich sichere meine Daten getrennt auf zwei externe, in verschiedenen Räumen aufbewahrten Festplatten. Das Hauptsicherungsmedium war bisher die erwähnte Lacie-Festplatte, die zweite eine externe USB-Festplatte.

Das von mir gekaufte Modell ist nun eine LaCie 2big Network mit zwei Festplatte und 1 TB Speicherplatz. Somit habe ich mehr Speicherplatz als vorher und eine Ausfallsicherheit, da die Daten jeweils auf die zweite Platte gespiegelt werden. Außerdem lässt sich bei diesem Modell, im Gegensatz zum vorherigen Ein-Platten-Modell die Festplatten mit einem Handgriff austauschen.

Konfigurationstechnisch gibt es nicht viel einzustellen, alles läuft über ein Webinterface. Die alte Festplatte wird nun nur noch von meiner Frau als Sicherungsmedium eingesetzt. Die ganzen technischen Spielereien werden wieder in meinem Serverschrank (wobei kein einziger Server in dem Schrank steht) im Keller untergebracht. Hier stört mich weder die Lautstärke noch das unangenehm helle Licht der Statusknopfanzeige. Auch die Zugriffzeiten sind für mich völlig schnuppe, sind es doch “nur” Sicherungsplatten. Was mich etwas verwundert hat: die Platten waren von Werk aus auf Raid 0 gestellt, soll heißen möglichst viel Speicherplatz, da die Festplatten als Einheit genommen werden und nicht, wie bei Raid 1 als Spiegelung. Nun ja, ein Knopfdruck zum Umstellen. Bilderscharen, ihr könnt kommen!

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