Sehen eigentlich alle älteren Schulen in Schwabach so trist aus?
Gesehen in Schwabach.
Fotografie Mauer – Blog – Fotos aus Schwabach und NürnbergStadt, Land, Schwabach… Das Leben als fotografierender Freelancer… seht ihr hier. Einige Fotos hinter den Kulissen, netterweise von meiner Begleitung, Stefan, aufgenommen. Nochmals vielen Dank für die Bilder. War ein netter Nachmittag, bist immer gerne willkommen in Franken.
Reden, Reden, Reden. Das wichtigste bei einem Fotoshooting mit Personen. In Kontakt bleiben, Meinungen abfragen, Vorstellungen erklären.
Als Fotograf sollte man keine Angst vor Schmutz, Liegen auf dem Boden oder Rumkraxeln auf hohen Dingen haben. Die besten Bilder entstehen durch abwechslungsreiche Perspektiven.
Sich die Zeit nehmen, seine Ergebnisse zu kontrollieren. Klar, das Model denkt sich: nun schaut er schon wieder auf die Kamera. Was hilft: kommentieren, warum, kurz sagen, sie kann sich entspannen, …
…
Von Zeit zu Zeit dem Model die Ergebnisse zeigen. Das Model wird selbstsicherer, es sieht, dass gute Fotos entstehen und ich als Fotograf erhalte sofort Feedback, was ihr gefällt und was nicht.
Nachdem das Wetter wieder etwas besser ist, machen auch die Outdoor-Shoottings wieder mehr Spaß. Setting diesmal: ein alter Tunnel unter einer Autobahn. Als Model stand mit Sandra zur Verfügung, die sich wacker geschlagen hat.
Was etwas nervig war, mir aber bei der Begehung der Location eine Woche vorher nicht augefallen war: der Tunnel ist Teil einer Rad- und Wanderstrecke. Somit mussten wir ständig unsere Blitzstative versetzen. Bei der Begehung war das Wetter ziemlich schlecht, deshalb war mir dies nicht aufgefallen…
Trotzdem sind einige schöne Aufnahmen herausgekommen. Ein zweites Shooting wird sicher bald folgen.
Nein, wir haben kein drittes Kind bekommen. Meine bisherige Netzwerkfestplatte von Lacie hat seit einigen Tagen einen größeren Brüder. Vor drei Jahren hatte ich damals die Ethernet disk mini gekauft. Die 300 GB haben eine gute Zeit ausgehalten. Doch aufgrund mehrerer Punkte habe ich mich entschlossen, meine Sicherungsplatten aufzurüsten.
Dabei verfolge ich seit mehrerern Jahren folgende Strategie: ich sichere meine Daten getrennt auf zwei externe, in verschiedenen Räumen aufbewahrten Festplatten. Das Hauptsicherungsmedium war bisher die erwähnte Lacie-Festplatte, die zweite eine externe USB-Festplatte.
Das von mir gekaufte Modell ist nun eine LaCie 2big Network mit zwei Festplatte und 1 TB Speicherplatz. Somit habe ich mehr Speicherplatz als vorher und eine Ausfallsicherheit, da die Daten jeweils auf die zweite Platte gespiegelt werden. Außerdem lässt sich bei diesem Modell, im Gegensatz zum vorherigen Ein-Platten-Modell die Festplatten mit einem Handgriff austauschen.
Konfigurationstechnisch gibt es nicht viel einzustellen, alles läuft über ein Webinterface. Die alte Festplatte wird nun nur noch von meiner Frau als Sicherungsmedium eingesetzt. Die ganzen technischen Spielereien werden wieder in meinem Serverschrank (wobei kein einziger Server in dem Schrank steht) im Keller untergebracht. Hier stört mich weder die Lautstärke noch das unangenehm helle Licht der Statusknopfanzeige. Auch die Zugriffzeiten sind für mich völlig schnuppe, sind es doch “nur” Sicherungsplatten. Was mich etwas verwundert hat: die Platten waren von Werk aus auf Raid 0 gestellt, soll heißen möglichst viel Speicherplatz, da die Festplatten als Einheit genommen werden und nicht, wie bei Raid 1 als Spiegelung. Nun ja, ein Knopfdruck zum Umstellen. Bilderscharen, ihr könnt kommen!
Im nachfolgendem möchte ich gemeinsam mit den Bildern des letzten Abends eine Zusammenfassung der sieben von acht von mir besuchten ProChrist-Abende schreiben. Dabei soll es weniger um den Inhalt der Abende als um die fotografischen Herausforderungen gehen.
Ziemlich gut war die Tatsache, dass ich in der Mitte der Veranstaltungsreihe das Big Band-Konzert dazwischengeschoben habe. Dadurch ist mir ein wesentlich Punkt aufgefallen: bei der ProChrist-Veranstaltungsreihe hatte ich engen Kontakt mit dem Beleuchtern. Diesen Kontakt habe ich gleich zum Beginn der Abende hergestellt. Durch diese positiven Gespräche wurde ich gleich informiert, wenn an der Beleuchtung etwas geändert wurde. Auch konnte ich selbst ein paar Anregungen geben, die teilweise sogar umgesetzt wurden. Außerdem war die Ausleuchtung konsequent umgesetzt und wechselte nicht im Minutentakt.
Ganz anders bei dem Big Band-Konzert. Hier hatte ich kein Kontakt zu den Beleuchtern. Deshalb mein erster Tipp: als Fotograf ist Licht das A und O und somit immens wichtig, wenn möglich, sich mit den “Herren des Lichts” gut zu stellen.
Genauso wichtig wie die Beleuchtung sind die Kollegen vom Programmablauf. Zu wissen, welche Gäste in welcher Reihenfolge auftreten, was diese tun und ob ein Tele oder Weitwinkel als nächstes sinnvoll ist, vermeidet viel Streß und ermöglicht optimale Fotos.
Sinnvoll in diesem Zusammenhang ist es, mit den Künstlern oder Gästen des Abends kurz zu sprechen und sich vorzustellen. Dies vermeidet abschätzende oder seltsame Blicke während der Veranstaltung und führt zu natürlicheren Verhalten der beteiligten Personen.
Absolute Pflicht, und das gilt für jede Art von Reportage- oder Veranstaltungsfotografie, ist das frühzeitige Erscheinen am Ort des Geschehens. Dann habe ich genug Zeit, mir die besten Standorte zum Fotografieren herauszusuchen, Probeaufnahmen zu machen um die optimalen Einstellungen an der Kamera zu ermitteln, eventuell bei der/den Proben zuzusehen und die anderen oben genannten Punkte abzuhaken.
Während der eigentlichen Veranstaltung gibt es auch einiges zu beachten: Als Fotograf bewege ich mich ständig. Deshalb ist es wichtig, sich ruhig zu verhalten, bedächtig zu bewegen und die Zuschauer oder Zuhörer nicht zu stören. Die ist ein sehr schmaler Grat, denn für mich als Fotograf sind einzelne markante Szenen oder Teile der Veranstaltung nicht wiederholbar. Habe ich das Bild nicht im sprichwörtlichen Kasten, weil ich nicht richtig stand oder irgendwas/irgendwer im Weg stand, ist es verloren. Deshalb: ruhig als Fotograf bewegen und auch außergewöhnliche Positionen einnehmen. Die Zuschauer dabei können denken, was sie wollen, Hauptsache sie werden nicht zu arg gestört. Ich will das Bild haben.
Ich hoffe, meine Ausführungen waren nicht zu langweilig. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ich freue mich über Eure Rückmeldungen, gerne über die Kommentarfunktion.