November, 2009


29
Nov 09

Ausstellung

Ab heute beginnt in der Rother Kulturfabrik die alljährliche Schwarz-Weiß-Ausstellung des Fotoclub Roth. Sie ist geöffnet vom Sonntag, 29.11.2009 bis einschließlich Samstag, 12.12.2009.

Die Ausstellungseröffnung mit Vernissage ist am heutigen Sonntag, den 29. November 2009 um 15 Uhr in der Kulturfabrik. Mit dabei sind auch wieder drei Bilder von mir. Ich freue mich über Besucher und auf die anderen, sicherlich hochwertigen, Bilder.

Ein kurzer Bericht folgt eventuell noch nächste Woche.


19
Nov 09

Tearsheets

In den letzten Tagen und Wochen habe ich eine Zusammenarbeit mit einer Agentur aus Schwabach namens GreenTomato begonnen. Dabei sind nun bereits die ersten Endergebnisse entstanden, jeweils ein Flyer für die entsprechenden Firmen. Diese digitalen Abbilder der Drucksachen werden neudeutsch “Tearsheets” genannt.

Massagepraxis Tauch - Flyer Außen

Massagepraxis Tauch - Flyer Innen

Soccer Plaza - Flyer Innen


18
Nov 09

Neue Funkies

Schon bereits vor einigen Tagen eingetroffen, liefere ich heute den ersten Erfahrungsbericht zu meinen Funkauslösern Elinchrom Skyport nach. Die neuen Funkauslöser ersetzen meine günstigen Funkauslöser von Gadgetinfinity.

Gut verpackt

Verpackungen

Bestellt habe ich die Version “Universal”, heißt, diese können mit einer 3,5-Klinkenanschluss ausgelöst werden. Die zweite Variante, die es gibt, ist auf die Studioblitze von Elinchrom beschränkt/angepasst. Aber auch die Universal-Auslöser lassen sich mittels Adapter für die Studioblitze von Elinchrom verwenden. Übrigens noch ein gutes Argument für diese Blitzauslöser: sollte ich später mal auf Studioblitze umsteigen, bzw. als Ergänzung welche benötigen, steht mir mit Elinchrom ein guter und solider Hersteller zur Verfügung. Und man kann sogar am Sender die Blitzleistung der einzelnen Elinchrom-Studioblitze anpassen, ohne zu jedem einzelnen Blitz zu laufen und manuell zu verdrücken.

Ich habe einen Auslöser und vier Empfänger bestellt, im Lieferumfang ist folgendes Zubehör (je Empfänger):

  • 1x Synchrokabel 20cm – Kamera X-Kontakt
  • 2x Synchrokabel 40cm – 3,5mm Klinkenstecker
  • 2x Adapter auf 6,3mm Klinkenstecker
  • 2x Synchrokabel 40cm – Elinchrom Standard Synchrostecker

Lieferumfang

Für meine Zwecke habe ich noch zwei weitere Zubehörteile mitbestellt: ein Blitzadapter mit 3,5mm Klinkenstecker und einem 1/4 Zoll Stativgewinde und ein Synchrokabel mit dem Anschluss 3,5mm Klinkenstecker auf ein PC-Stecker. Dies benötige ich, um meine Nikon-Blitze entweder auf eine Stativ zu setzen und von dort auszulösen oder die Funkauslöser direkt an den PC-Anschluss des Blitzes zu stecken und ohne Stativ und Blitzadapter abzufeuern.

Anschluss

Am gleichen Tag machte ich mich in Richtung örtliches Fußballfeld auf (Fußballfeld um die Entfernungen auf Google Maps besser messen zu können), etwa zehn Uhr Abends, leicht diesig und etwa 10 Grad warm. An das eine Ende stellte ich ein Stativ mit Blitz und Auslöser, an das andere Ende begab ich mich. Da Stativ war auf Maximallänge 265 cm ausgezogen. Laut Google Maps ist der Abstand Luftlinie etwa 145 Meter. Bei direkter Sichtverbindung und ausgeklappter Antenne des Senders löste jede Auslösung auch den Blitz mit aus. Keine Fehlzündung.

Reichweitentest

Auch bei einem achstündigen Indoor-Fotoshooting eine Woche später konnte ich keine Fehlauslösung feststellen. Durch die neuen Auslöser erhöhte sich die Zuverlässigkeit immens. Vorher, mit den alten Empfängern dachte ich immer, die Blitze seien nicht so gut mein recyceln, bis ich wieder auslösen kann. Grobe Fehleinschätzung!

Fazit: Das Geld war es wert, auszugeben. Vor allem, weil ich die Empfänger auch beim Kauf einer Studioausrüstung weiter verwenden kann. Die Zuverlässigkeit und auch die Verarbeitungsqualität gefallen mir sehr gut. Einziger Kritikpunkt: der Auslöser auf dem Kameraschuh wird “nur” draufgeschoben. Hier wünsche ich mir etwas sicheres, zum Beispiel eine Feststellschraube oder ähnliches. Ein Fotograf aus dem Bekanntenkreis geht sogar soweit, einen zweiten Sender mit sich herumzutragen, da er schon mal einen Auslöser verloren hat. Und: er sichert den Auslöser mit Ducktape an der Kamera.


11
Nov 09

Was war denn da los?

Das werden sich einige fragen. Hier ein paar Szenen von dem ewig langem und ewig guten Shooting am Sonntag in Schwabach. Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten für Eure Ausdauer und Eure Geduld…

Die Bilder und Videos folgen die Tage, weiter geduldig sein ist angesagt.

Wie seh ich aus?

Wartend

In der Visagistik

Szenen zweier Ehen

Lichtmodel

Group


11
Nov 09

Der Hochzeitsfotograf

Heute war ich also für einen Tag in München bei Calumet. Diese hatten zusammen mit dem Reflektor-Hersteller California Sunbounce den amerikanischen Hochzeitsfotografen Mike Larson zu einem eintägigen Workshop zum Thema “Verfügbares Licht nutzten” eingeladen.

Daraus ist viel mehr geworden. Mike berichtete über seine Erfahrungen als Hochzeitsfotograf, seinen Umgang mit Kunden, der Nachbearbeitung, seinem Workflow und vieles mehr. Dabei legte er noch eine Stunde drauf und der Workshop ging somit von 10 Uhr bis 17 Uhr. Ein weibliches Braut-Model war zum letzten Drittel auch anwesend, um Beleuchtungsmöglichkeiten und -ansätze zu erläutern.

Interessant war, dass Mike gar nichts von der Theorie des “Focus than recompose” hält. Mit dieser Technik ist das Scharfstellen und Merken dieser Einstellungen in der Kamera und das darauffolgende Ändern des Blickwinkels/Ausschnittes gemeint. Auch interessant: er schießt 99% seiner Hochzeiten in jpg-Format, nicht im RAW-Format. Hintergrund: weniger Speicherplatzverbrauch. Und er sagt: RAW ist für diejenigen gut, die die Belichtung und ähnliches nicht gleich auf den richtigen Punkt bekommen. Er nutzt die Vorteile von RAW nicht, da er im Nachhinein nur wenige Anpassungen am Bild vornimmt (siehe auch sein Kommentar zu diesem Beitrag). Die Anzahl an Bildern liegt bei ihm pro Stunde bei etwa 600 Stück. Er zeigte uns eine Beispielhochzeit, dort hatte er knapp 6000 Bilder gemacht. Nur er, ohne seinen zweiten Fotografen.

Update: Da es einige Verwirrungen um meine Formulierungen gab, empfehle ich die Kommentare zu diesem Beitrag zu lesen. Außerdem habe ich eine Aussage etwas anders formuliert.

Hier noch ein paar Bilder des Workshops:

How to hold a reflector?

Mike at Presentation

The model in position

In Action

In focus

The bride model I

The bride model II

Neutral

The smile


9
Nov 09

Fazit CSI-Bilderserie

Gerade einen Monat ist es her und es kommt mir wie Ewigkeiten vor. Klar in dem einen Monat ist viel passiert, sowohl auftrags-, als auch Eeuipmenttechnisch. Und heute, da ich das schreibe, habe ich schon wieder ein Riesen-Fotoshooting hinter mich. Um nochmal kurz zusammenzufassen:

Wir waren Anfang Oktober mit einem Team von ingesamt neun Leuten unterwegs, um einen ganzen Tag zu shooten. Ziel war es, eine Bilderstory zu produzieren, die vorab lose in einem Skript mit Beispielbildern, Stylingvorgaben und Locations festgehalten wurde. Das Team bestand aus fünf Models, einer Visagistin, zwei Autobesitzern und gleichzeitig Assitenten und mir.

Die positiven Dinge:

  • Zeitvorgabe wurde bis auf eine Stunde Überziehung eingehalten
  • Alle geplanten Szenen wurden realisiert
  • Die Story wurde vernünftig zu Ende gebracht
  • Die Models entsprachen vom Typ und dem Ausdruck absolut den Vorgaben

Im Grunde ein gelungenes Shooting. Doch einige “Lessons learned” gibt es schon daraus:

  • Storyskript noch genauer im vornherein entwickeln. Eventuelle aufzunehmende Szenen zeichnen oder malen. Zwar ist es manchmal kreativitätshemmend, wenn die zu realisierende Story von vornherein feststeht. Jedoch stelle ich jetzt, nach der zweiten großen realisierten Story fest, dass dadurch eventuelle Logik- und Stylinglücken in der Story von vornherein größtenteils ausgeschlossen werden können. Auch ist den Models klar, wie lange ihr Part ist und was sie zu spielen haben. Dies war bei beiden Fotoshootings (das zweite war die Geschichte “Der Cowboy und das Mädchen” im April diesen Jahres) kein Problem, da alle Beteiligten flexibel waren und viele Köpfe mitgedacht haben. Dies hätte oder kann aber auch anders laufen.
  • Mehr Zeit für die Visagistik und Styling einplanen! Ich glaube es kaum, dass ich das (leider) schon wieder schreiben muss. Aber es ist tatsächlich so. Rahmen für eine ordentliche Visagistik ist bei Männern (mit einigermaßen kurzen Haaren) eine halbe Stunde, bei weiblichen Models, mit Haaren 1 1/2 Stunden, ohne Haare etwa 45 Minuten. Hinzu kommt: regelmäßiges Abpudern! Auch wenn das Model sagt, es schwitze nicht: immer wieder an der Kamera kontrollieren. Am besten auf die Nase oder Stirn reinzommen, dort ist es am besten zu sehen. Und für Stylingwechsel (z.B. neues Outfit) gilt die gleiche Zeit nochmal.
  • Stylingvorgaben: bei den meisten Produktionen wird kein eigener Requisiteur zur Verfügung stehen. Deshalb: so genau wie möglich die Kleidung, das Make-Up, den Haarschnitt, Fingernägel, usw. beschreiben. Kleines Beispiel vom diesem Shooting: eines der Models hatte zwar eine eng sitzende, farblich genau passende Jeans für das Shooting mitgebracht. Und dieses sah, in Verbindung mit den anderen geforderten Accessoires nicht besonders gut aus. Aber das war nicht die Schuld des Models. Ich hatte es im Styling-Guide einfach nicht genau genug beschrieben.
  • Die letzten beiden Punkte sind Technik und Location. Ich fasse sie zu einem zusammen, denn am Shootingtag selbst hat man darauf kaum mehr Einfluss. Für die Technik gilt: ich habe alles dabei , was ich habe. Das, was ich daheim lasse, brauche man dann ganz sicher. Und natürlich: alles auf Funktionsfähigkeit prüfen. Sowohl vor dem Shooting als nach dem Shooting. Und nicht den letzten Schritt vergessen: genau überlegen, welche Technik am anffälligsten war, nicht ordentlich funktioniert hat oder gefehlt hat. Für nächste Shooting: kaufen oder mieten. Bei mir waren das die Funkauslöser.
  • Letzter Punkt: Location. Diese möglichst kurz vor dem Shooting anfahren und nochmal checken. Ist alles noch so, wie man es sich vorstellt? Vor allem Vegetation kann schnell einem ein Strich durch die Rechnung machen. Was im Herbst toll aussah, kann im Winter richtig doof wirken. Bei mir war es, wie bereits kurz erwähnt, das Wasserwirtschaftsamt, welches vier Tage vor Shootingbeginn das Wasser der zweiten Location, des Rothsees um sieben Meter abgelassen hat. Die Location war sozusagen fast weg! Eine Woche vor Shooting war ich noch dort. Da war natürlich alles in Ordnung.
  • So, das war jetzt einiges an Text. Viel Spaß beim eigenen Shooting, hoffe es hilft.


    4
    Nov 09

    Herbstpause

    Per Zufall bin ich heute mit meinem jüngsten Sohn zwei Stunden im Herbstwetter spazieren gegangen. Zwei lange Interview-Podcastftolgen von The Candid Frame gehört, nachgedacht, mich inspirieren lassen und gelegentlich einmal für ein Foto stehen geblieben. Solche Momente sollte es öfter geben.

    20091104__DSC5936

    20091104__DSC5935

    20091104__DSC5931

    20091104__DSC5947


    3
    Nov 09

    Kleine Loks

    Am Wochenende war ich auf Betriebsbesichtigung beim Modellbahn-Hersteller Fleischmann in Heilsbronn, nahe Nürnberg. In dem hiesigen Werk werden Loks, Anhänger und Schienen produziert.

    Nach der zweistündigen Besichtigung wurde es klar, warum eine einzelnen Lok so viel Geld kostet. Allerdings stellt sich auch die Frage, wer seinem Kind ein solch teures Spielzeug kauft und ob die Kinder auf einen so hohen Realitätsgrad Wert legen. Klar werden nun Sammler protestieren, aber anscheinend reicht dieses Kundengruppe nicht aus, um das Geschäft zu tragen. Dies zeigt auch die Insolvenz von Märklin und er erst vor kurzem erneute Stellenabbau bei Fleischmann (Bericht in den Nürnberger Nachrichten dazu hier).

    Sehr schön sind solche Modellbahnen und ich hoffe, dass sie erhalten bleiben. Anbei ein paar Bilder, die währender der Betriebsbesichtigung entstanden sind.

    Feinarbeit

    Formen

    Ordentlich

    Rädchen

    Alle Wege führen...

    Geleise

    Verpackung

    DBklein

    In Reih und Glied

    20091102__DSC5514

    Modelle

    Gespritzt

    Loks