Am Wochenende war ich auf Betriebsbesichtigung beim Modellbahn-Hersteller Fleischmann in Heilsbronn, nahe Nürnberg. In dem hiesigen Werk werden Loks, Anhänger und Schienen produziert.
Nach der zweistündigen Besichtigung wurde es klar, warum eine einzelnen Lok so viel Geld kostet. Allerdings stellt sich auch die Frage, wer seinem Kind ein solch teures Spielzeug kauft und ob die Kinder auf einen so hohen Realitätsgrad Wert legen. Klar werden nun Sammler protestieren, aber anscheinend reicht dieses Kundengruppe nicht aus, um das Geschäft zu tragen. Dies zeigt auch die Insolvenz von Märklin und er erst vor kurzem erneute Stellenabbau bei Fleischmann (Bericht in den Nürnberger Nachrichten dazu hier).
Sehr schön sind solche Modellbahnen und ich hoffe, dass sie erhalten bleiben. Anbei ein paar Bilder, die währender der Betriebsbesichtigung entstanden sind.



















Hallo Manuel,
also ich hatte/habe genau so eine schwarze Lok und habe diese auch als
Kind sehr geliebt und in der kalte Jahreszeit damit gespielt!
Hoffentlich bleiben Dinge dieser Art erhalten!
vg
Märklin ist nicht zuletzt deswegen insolvent gegangen, weil sie sich etwa ein Jahr zuvor ein paar “Berater” ins Haus geholt haben, ohne deren achtstellige Bezüge sie heute wahrscheinlich noch in den schwarzen Zahlen sein könnten.