Arbeit


6
Dez 05

Des Rätsels langsame Lösung

Im Oktober habe ich ganz stolz über die Erneuerung unserer Hardware an unseren Arbeitsplätzen berichtet. Doch die Freude währte nicht lange. So häuften sich folgende Unannehmlichkeiten Fehler Lästigkeiten in den letzten Tagen:

Anmeldezeiten von gut 10 Minuten, Speicherzeit eine 500kb großen Datei auf ein Netzlaufwerk: 3 Minuten, Wiedergabe eines 3 MB großen Filmes als Diashow im 10-Sekunden-Takt. Dies sind nur ein paar Ärgerlichkeiten.

Unser toller Telefonsupport zeigte sich gegen mein Wehklagen äußerst resistent. Das läge an der Netzlast. Ich solle nicht so viel Hintergrundprogramme öffnen. Die Dateien seien zu groß. Mir entfuhr nur ein fränkisches: HÄ?.

Als ich heute Morgen wieder einmal eine Viertelstunde auf den Abschluss meiner Anmeldung warten musste, platzte mir der Kragen. Im Vergleich zu meinen Arbeitskollegen brauchte mein Computer 13 Minuten länger. Nach hartknäckigen Bohren erklärte sich der nette Supportmitarbeiter bereit, zu überprüfen, wo mein persönliches Profil gespeichert sei. Und, oh welche Überraschung, es war nicht auf dem lokalen Server der Erlanger Filiale abgelegt. Nein, es lag logischersweise auf dem Server einer Filiale, in der ich das letzte Mal im Jahre 1999 war. Nun werde ich (beziehungsweise mein Profil) über Nacht nach Erlangen umgezogen. Ich werde euch weiter berichten…


25
Okt 05

Die neue Welt

Endlich! Nach sieben Jahren wurden gestern unsere Computer mit wahnsinnigen 166 MhZ und einem Pentium I ausgetauscht. Nun sitzen wir vor 19-Zoll Flachbildschirmen mit rasend schnellen Rechner. Kein zweiminütiges Warten auf ein PDF-Dokument mehr! Mal schauen, wie lange es dauert, bis sich dieser “Geschwindigkeitsrausch” wieder verflüchtigt…


12
Okt 05

Gefaxter Blödsinn

Heute Morgen in die Arbeit gekommen. Folgendes Blatt im Fax gefunden:

Werbe-Telefax

Wer bitte braucht einen Feuerlöscher? Um damit über den Herbst zu kommen? Ist der Versender dieses anonymen Werbefaxes etwas ein Versicherungsstatistiker, der eine erhöhte Brandgefahr in der herbstlichen Zeit festgestellt hat?


11
Okt 05

bewerbung – initiativ

Gestern Nachmittag drudelte folgende E-Mail in unserem Filialpostfach ein:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen initiativ.

Ich suche eine entwicklungsfähige Position, bei der selbstständiges Arbeiten, Eigeninitiative und Dynamik gefordert sind.

Welches Know How bringe ich nun mit, um für Ihr Unternehmen erfolgreich zu sein?

Ich habe eine Ausbildung als Bürokaufmann absolviert. Zudem hatte ich ein Seminar in Kundenorientiertes Telefonieren.

Darüber hinaus runde ich das Profil mit weiteren Eigenschaften und Qualifikationen ab:

o zuverlässige sowie gründliche Arbeitsweise o EDV Kenntnisse o Grundkenntnisse in Englisch o Flexibilität o Kreativität, starke Motivation gepaart mit hoher Lernbereitschaft

Ich bin überzeugt, dass ich die zu vergebene Position zu Ihrer Zufriedenheit ausführen kann. Gerne möchte ich Ihr Unternehmen kennen lernen und freue mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

XXX (Name herausgenommen, außerdem drei Links, die irgendwohin führten)

Anlagen

(Hier fand sich ein ellenlanger Link zu irgendeiner PHP-Datei)

Hier erwartet der Bewerber doch nicht ernsthaft, dass eine Personalchef auf irgendwelche dubiosen Links klickt, eine Antwort zu erhalten, geschweige denn eine Antwort zu bekommen. Zeitgenossen gibt’s…

Falls ich überhaupt einer unaufgeforderten Bewerbungs-Mail antworte, sollten die Anlage als PDF-Dokument beiliegen, Die E-Mail sollte nicht im HTML-Format geschrieben sein, damit sie auch wirklich so angezeigt wird, wie man sich das als Bewerber vorstellt. Auch ein häufiges Problem: Zu flapsige Sprache. Nur weil die Kommunikation via E-Mail unkompliziert ist, muss immer noch die Etikette eingehalten werden. Außerdem wäre es nett, auch die komplette Adresse des Bewerbers in der E-Mail wiederzufinden.


23
Jul 05

Mein Arbeitgeber auf neuen Wegen

Galerie - easyCredit-ShopWie vielleicht einige aus meinen Bekanntenkreis wissen, arbeite ich seit meiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der norisbank. Mein Arbeitgeber beschreitet nun seit Donnerstag neue Wege in seinem Spezialgebiet, dem Konsumentenkredit: Wir haben Shops für den Kreditverkauf eröffnet.

Seit dieser Woche können Interessierte in vier Shops in Nürnberg (am Ludwigsplatz, gegenüber vom Sport Scheck und in der Bucher Strasse, in der Nähe vom Schöller) und Düsseldorf (Kölner Strasse und Schadowstrasse) in unkomplizierter und schneller Weise einen easyCredit abschliessen.

Dies ist ein neues Konzept, da bisher Kredite immer in Banken abgeschlossen wurden. Die “Shop”-Mentalität soll die Bequemlichkeit hinsichtlich Öffnungszeiten (Montags bis Samstag, 10.00 bis 20.00 Uhr) und den Weg zur Bank erhöhen (Shoplage sowohl in der Innenstadt, als auch an einer Ausfallstrasse). Für andere Produktberatungen wird in die Filialen des Verbundspartners Volks- und Raiffeisenbank übergeleitet.

Wenn der “Konsument” und damit der Markt dieses innovative Konzept annehmen, wird dieses aller Analysen und Voraussagen ein Erfolg. Ein solches offensives Konzept findet sich in Deutschland zur Zeit nirgends. Der easyCredit wird nicht nur vor Ort in den Shops verkauft, sondern auch in easyCredit-Bussen und Daheim.

In der Galerie findet ihr ein paar Fotos, denn Bastian und ich haben uns heute Vormittag gleich mal in Richtung Nürnberg aufgemacht, um den Shop zu begutachten. Und es hat uns gefallen: Aufgeräumtes, freundliches Ambiente und vor allem übersichtlich. Aber seht selbst auf den Bildern. Die Eröffnung wurde natürlich von einem umfangreichen Promotion-Team und dem Radiosender Gong 97,1 begleitet.