Computerwelt


22
Dez 08

Futsch

Ich habe schon lange kein Wochenende mehr vor meiner Computerkiste wegen irgendwelcher Schwierigkeiten verbracht. Dies dachte sich anscheinend eine meiner drei internen Festplatten, als sie im Laufe der letzten Woche langsam aber sicher ihren Geist aufgab. Das war der Grund für die etwas ruhigere Zeit hier im Blog.

Schon Wochen vorher hatte ich immer wieder einmal das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht mit meinem Computer. Haufenweise verbrannte CD´s, langsamer Start von Programmen und einiges mehr. Nach 15 Jahren Windows-Welt weiß man solche Dinge zu deuten. (Noch) Häufigere Sicherungen waren somit angesagt.

Am Wochenende dann endlich der Tausch gegen eine neue Festplatte. Dabei habe ich versucht, festzustellen, wie viele Festplatte mir bereits kaputt gegangen sind. Ich bin auf etwa acht Stück gekommen, könnten aber auch ein paar mehr gewesen sein. Bin mir nicht mehr ganz sicher. Die Gedanken führten mich zu weiteren Datenträger-Ableben: wie viele CD´s habe ich wohl in meinem Leben bereits verbrannt? 100? 200? Und wie viele Disketten habe ich bereits weggeworfen? Wann hatte ich überhaupt das letzte Mal eine Diskette in der Hand, um mit ihr zu arbeiten? So viele Fragen… jedenfalls funktioniert meine Kiste nun wieder für ein Jahr oder auch weniger…


24
Aug 08

Roh-Ansicht

Wer häufiger unter Windows die Miniaturansicht im Explorer verwendet, wird sich über diese Meldung freuen:

Kostenloses Plug-in für die Roh-Ansicht im Explorer

Der Windows Explorer zeigte bislang nur kleine Vorschaubilder von JPEG- oder TIF-Bildern an. Das Plug-in “RAW Thumbnail Viewer” von ArcSoft ermöglicht jetzt nicht nur die Miniaturansicht vieler RAW-Formate, sondern zeigt auch das kameraunabhängige DNG-Format von Adobe an. Das Plug-in stellt Arcsoft kostenlos auf seiner Internetseite bereit.

heise Foto News-Meldung vom 06.08.2008

Installiert und für gut befunden…


6
Mai 08

Musik gratis

Wer es noch nicht gelesen hat, die Band Nine Inch Nails stellt ihr Album “The Slip” mit zehn Tracks kostenlos zum Download auf deren Homepage bereit. Wie üblich ist lediglich die Angabe der E-Mail-Adresse notwendig. Viel Spaß beim Herunterladen und Hören.

Der volle Artikel mit etwas mehr Infos findet man auf computerbase.de.

Die etwaig kommenden Werbemails stören mich aber nicht weiter, mein Software-Spamblocker K9 fischt die Werbung schon raus.

K9 Spamstatistik

Auffällig zum letzten Jahr (Post vom April 2007) ist, dass ich 20% weniger Spam-Mails erhalte. Ich habe jedoch weder die Adressen gewechselt, noch einen zusätzlichen Spam-Blocker gebucht. Einzige Änderung war, auf allen Homepages die E-Mail-Adresse nicht mehr als Link anzugeben, sondern als Text mit Abweichung der üblichen Schreibweise. Hat vielleicht schon der ein oder andere gesehen, statt “@” wird “[at]” geschrieben, oder ähnliches anderes.


23
Feb 08

Flash-Videos offline

Wer kennt es nicht? Man befindet sich auf einer bestimmten Seite und schaut sich einige Videos an, eventuell auch Tutorials. Diese sind so gut, dass man sie lokal aufheben möchte. Nun sind die Videos aber in Flash als eingebettetes Element abgelegt.

Für Firefox habe ich nun endlich eine Erweiterung gefunden, die mir in einem Extra-Fenster alle Downloadlinks zu den einzelnen Elementen anzeigt und ich auswähle, welches ich davon speichern will. So sieht das dann in der Praxis aus, nachdem ich das kleine Symbol rechts unten auf der gewünschten Seite betätigt habe:

Screenshot zu Fast Video Downloader

Nun nur noch “Speichern unter” bei der flv-Datei anwählen und schon hat man kurze Zeit später das entsprechende Video offline.

Das Ganze heißt “Fast Video Download” und ist als Plugin für Firefox verfügbar.


2
Feb 08

Photoshoppen

Nein, hier ist keine Einkaufstour für Bilder gemeint. Da es zu einer sinnvollen Arbeitweise dazugehört, Bilder nach dem Aufnehmen und der grundsätzlichen Bearbeitung in Lightroom in Photoshop (oder wahlweise einem anderen Programm) weiter zu bearbeiten, knie ich mich zur Zeit in selbiges rein.

Nicht unbedingt mit einem Studium zu dem Thema gesegnet fällt es mir mehr oder minder schwer. Da Photoshop nicht unbedingt intuitiv aufgebaut ist (im Gegensatz zu Lightroom), braucht es bei eine “Trial & Error”-Methode ziemlich lange, auf einen grünen Zweig zu kommen. Das etwas mehr automatisierte, aber abgespeckte Photoshop Elements fällt für mich aufgrund der starken Einschnitte durch Adobe flach (eingeschränkte Smart Filter, häufig nur 8-bit Bearbeitung möglich, …).

Zum Glück gibt es aber im Internet nichts, was es nicht gibt und so habe ich drei recht gute Seiten gefunden, die Videotutorials zu Photoshop anbieten:

So, die Profis unter euch mögen mir für diesen Beitrag verzeihen, die Anfänger sich freuen…


21
Jan 08

Design-Hürden

Was bitte macht Adobe mit meinem Computer, wenn ich die Testversion von Illustrator CS3 installiere? Seitdem ich die 570 MB schwere Demoversion drauf habe, brauche ich für den dritten Klick eine Minute Wartezeit. Nicht normal, oder? Wenn es eine gecrackte Version wäre, würde ich ja auf einen Wurm oder sowas tippen, aber es ist die von der offiziellen Firmenhomepage gezogene Demo. Gut, mein Rechner ist nicht mehr der neuste, doch mit 3,2 GHZ Single-Core, 2 Gig Ram und einen Nforce4 Board mit einer Geforce 6600GT läuft ja sogar noch Photoshop CS3 flüssig. Also was?!?

Und das alles nur, um endlich das Logo meiner nebenberuflichen Fotografier-Tätigkeit zu finalisieren. Dank Jana habe ich endlich eine schönes Logo, muss mir nur noch über die Farbe(n) klar werden. Aber falls einer von Euch schöne PortratiPortrait-Bilder benötigt, ich bin natürlich jetzt schon unterwegs, trotz fehlendem Logos ;-) , größtenteils jedoch Outdoor.


11
Jan 08

Endlich farbecht

Endlich ist mein nachträgliches Weihnachtsgeschenk eingetroffen: Eine hardwareseitige Monitokalibrierungslösung aus dem Haus Colorvision, genannt Spyder2express. Wem das alles Fremdwörter sind, hier eine kurze Einführung:

SpinnenteileDas Grundproblem ist, dass unser Auge eigentlich zu gut ist für diese Welt. Wo immer wir hinschauen, greifen im Auge und im Gehirn Automatismen, die unser Sehverhalten verbesseren und beeinflussen. So passt sich das Auge automatisch auf Hell und Dunkel ein, korrigiert die Farben und noch vieles mehr. Dies geschieht natürlich auch, wenn wir auf die uns umgebenden Monitore schauen. Ist der Monitor zu hell eingestellt, versucht das Auge dies zu korrigieren. Hat der Monitor einen Farbstich, gewöhnen wir uns nach kurzer Zeit daran. Somit sind eigentlich die Einstellregler an den Monitoren für die Katz, da der davorsitzende Mensch immer subjektiv sieht und nie ein korrektes Bild einstellen wird. Zwar gibt es Hilfsmittel, wie Farbskalen und dergleichen, doch es bleibt Interpretationsspielraum.

Nun die Frage, warum mich das kümmern sollte. Erstmal gar nicht, doch ist man häufig verwundert, wenn das mit Mühe bearbeitete Bild beim Entwickeln, ausdrucken oder an einem anderen Monitor zeigen, überhaupt nicht mit dem Bild daheim übereinstimmt. Natürlich kann das auch an dem anderen Medium liegen, nicht am eigenen Monitor, aber man kehrt ja erst vor seiner eigenen Haustür… Um eine sichere Anzeige zu garantieren, müsste man sehr viel mehr Energie als nur die eigene Monitorkalibrierung hineinstecken, zusätzlich kommt noch die Problematik der unterschiedlichen Farbräume ins Spiel… die Liste ist leider endlos und betrifft jedes Ein- oder Ausgabegerät.

Die mir vorliegende USB-Lösung tut nichts anderes, als in der Standardwerkseinstellungen Farben, Grauwerte und Helligkeiten zu messen und eine korrekte Einstellung für diesen einen meinen Monitor abzuspeichern. Dies benötigt etwa 10 Minuten und geschieht anhand eines optisch überarbeitungsbedürftigen, aber verständlichen Wizards. Auch technische Laien sollten sich sehr gut zurechtfinden. Software für Mac und Windows sind dabei, Linux-Software gibt es auf Anfrage beim Unternehmen.

Da eine Farbkalibrierung nicht mit einmal durchführen erledigt ist und das Tool keine Abnutzung kennt, ist die Investition von knapp 100 EUR absolut gerechtfertigt.


23
Okt 07

Gewinn

So, endlich eingetroffen: Mein Gewinn der HappyShooting-Aufgabe "Unmöglich" ist heute eingetroffen: Eine Vollversion von Adobe Photoshop Elements 5.0.

Angekommen


14
Apr 07

Unverschämtes Branding

Im Juli 2006 legte ich mir eine Ethernet-Festplatte von LaCie zu. Im Zuge meiner Aufräumarbeiten in meinem Serverschrank, überlegte ich mir heute, ob ich für die Netzwerkfestplatte den vom Hersteller verfügbaren Kit zum Einbau im 19-Zoll-Gehäuse des Serverschrankes.

Doch meine Überlegungen starben schnell, als ich den Preis sah: 69 EUR auf der Herstellerhomepage. Und auch nach einer Internetrecherche lag der Preis immer noch bei 40 EUR! Für zwei Metallwinkel und ein Verbindungsstück. Und das nur, weil “LaCie” draufsteht. Wir sind doch nicht bei Apple!!!

Der Besuch im Baumarkt wird sicherlich Abhilfe schaffen.


8
Apr 07

Spam-Mails

Immer wieder höre ich von Bekannten oder Freunden, die über die Spam-Flut in Ihren Postfächern klagen. Ja, das Problem ist mir auch bekannt. Zur Zeit erhalte ich pro Tag insgesamt 20 E-Mails. 75 Prozent davon sind Spam, also 15 Stück. Doch ein Unterschied besteht: Diese E-Mails bekomme ich nie zu sehen. Nachfolgend möchte ich kurz die Lösung vorstellen, die ich für meine Windows-basierten Computer verwende: Es ist K9 von KeirNet.

Screenshot von K9

Dieses Programm ist nicht schwer zu installieren, es schaltet sich zwischen Outlook oder einem anderen Mail-Programm und fungiert ähnlich einem POP3-Server. Das Programm erreicht sehr schnell eine sehr hohe Erkennungsrate durch eine “Good-Bad-Wordlist” (Bayesian Filter) und einem minimalen Aufwand an Training. Es verbraucht sehr wenig Speicher und ist frei und klein.

Allerdings gibt es auch einen negativen Punkt: Die letzte Aktualisierung von K9 geschah im April 2004, schon eine Weile her. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Programm seit mehr als zwei Jahren im Einsatz habe und es immer noch reibungslos funktioniert. Liest man im Forum von KeirNet nach, wird empfohlen, zum Programm Spamihilator zu wechseln: Auch Freeware, gleiches Prinzip, regelmäßige Updates.