Computerwelt


22
Mrz 07

Cebit

War am Dienstag auf der Cebit. Mein erstes Mal. Und auch nur einen Tag. Natürlich nicht genug Visitenkarten dabei gehabt. Und einen Anzug ziehe ich mir das nächste Mal auch an, damit die zahllosen Schlipsträger einen überhaupt ernst nehmen. Ah, und der Firmenanstecker am Revers darf ich auch nicht vergessen.

Ich möchte nur einen kurzen Bericht über die Cebit schreiben, weil ich an diesem Tage nicht viel gesehen habe (oder eben doch alles, aber gerade deshalb nicht viel). Doch ganz interessant ist, dass dadurch einem ganz andere Sachen auffallen, als wenn man sich länger auf der Messe aufgehalten hätte.

Galerie zur Cebit 2007Ganz zu Anfang stachen mir die sogenanntenn “Trends” ins Auge. Kein namhafter Hersteller hat auf die digitalen Bilderrahmen verzichten können. Damit sind Bilderrahmen in der ungefähren Größe 10 x 15 gemeint, die mit einem TFT-Bildschirm versehen sind und abwechselnd Bilder zeigen, die man per Speicherkarte oder Kabel vorher hineingefüttert hat. Gehts noch?!? Nach Stromverbrauch, Daseinsberechtigung und Nutzen fragt dabei wohl keiner?

Zweiter Trend: Nachbauten und Gimmicks zum iPod. Wahrscheinlich sind nur deshalb so viele Mitbürger aus den asiatischen Ländern angereist: Um diese und andere Features für den iPod feilzubieten. Ich glaube, auch das Gerät auf diesem Foto hatte irgendetwas damit zu tun. Weiß leider nicht mehr, was es kann oder wofür es gut ist.

Dann fällt natürlich auf die in der Presse ständig erwähnte Gratwanderung zwischen dem Anspruche eine Fachmesse zu sein und dem Entertainment für Cebit-Touristen auf. Ein Beispiel? Ein Board-Hersteller spielt an seinem Stand lautstärkste Musik, gepaart mit einigen Gogo-Girls und schrillstem Farb-Layout des Messe-Standes. Natürlich nimmt da jeder ernstzunehmende Nadelstreifenanzug sofort Reißaus. Gleich gegenüber ein Stand eines Hersteller zur Automation von Fertigungsprozessen. Der Messestand: Schlicht, sachlich, nüchtern, Besuche bestehen nur aus seriös wirkenden Geschäftsleuten.

Zwar wissen sich die Firmen auf der Messe mittlerweile zu helfen, es werden Separés oder ein erster Stock geschaffen, der nur für Fachpublikum ist, aber die Messebetreiber täten trotzdem gut daran, die Aussteller nicht nur nach Themen zu trennen, sondern auch nach zu erwartendem Publikum. Nur so als Vorschlag.


18
Mrz 07

Desktop im Netz

Bereits seit einiger Zeit stelle ich mir einen Desktop im Web vor. Schön mit Adressimportierung aus Outlook (besser Synchronisation), Importierung von meinen RSS- und sonstigen Bookmarks, ein paar Dateien online ablegen.

Dabei bin ich nun über die aktuelle c´t auf zwei Angebote aufmerksam geworden, YouOS und atoolo, wobei ersteres in englisch gehalten ist, zweiteres noch sehr jung an Tagen ist, jedoch dafür deutsch.

YouOS

Screenshot von YouOSYouOS bietet, was meines Erachtens sehr sinnvoll ist, ein Demoaccount an. Der Dienst wirkt auf den ersten Blick etwas unaufgeräumt, was allerdings wahrscheinlich an der hohen Vielzahl an angebotenen Funktionen liegt: Browser, Notizen, Adressbuch, simple Projektverwaltung, ein Datei-Explorer und ein einfacher Text-Editor gehören zur Grundausstattung. Daneben finden sich die Möglichkeit, einige sogenannte Web 2.0-Anwendungen einzubauen (flickr, YouTube). Positiv: Ich kannn meine RSS-Feeds importieren. Was ich jedoch vermisse: Die Möglichkeit, meine Termine und Kontakte aus einer lokalen Anwendung zu importieren.

Grafisch ist YouOS irgendwo in der Ähnlichkeit bei MacOSX 9 (respektive Win 3.1) stehen geblieben, erfüllt jedoch die grundlegenden Funktionen, wie Fenster verschieben, verkleinern, maximieren. Hier hätte ruhig ein wenig mehr Detailliebe walten können.

Allerdings wirkt YouOS deutlich ausgereifert, sicherlich auch durch die bereits längere Existenz. So gibt es eine Art Shell-Konsole, für Bugs und Tutorials ein eigenes Wiki, einen Taskmanager, der anzeigt, welche installierte Erweiterung momentan wie viele Befehle ausführt

atoolo

Screenshot von atooloatoolo befindet sich noch im Betastadium. Einerseits sehr gut, denn dadurch ist ein gewisser Grad an Mitgestaltung noch möglich. Andererseits sind mir schon beim ersten Herumspielen einige kleinere Fehler aufgefallen. Vorbildlicherweise ist aber das Feedback-Formular sehr gut positioniert und meine Anregungen/Fehlermeldungen wurden innerhalb eines Tages und sehr freundlich beantwortet.

Auch hier vermisse ich die Möglichkeit, Outlook- und andere persönliche Einstellungen zu importieren. Zum Thema Outlook-Kontakt hat mir jedoch der freundliche Mitarbeiter erklärt, dies ist auf deren Prio-Liste sehr hoch angesiedelt und wird bald implementiert. Ein guter Punkt, damit sich der Dienst in meinen Augen beweisen kann. Die bereits verfügbaren Anwendungen beschränken sich auf einen einfachen Texteditor, einen Filebrowser, Notizzettel und eine rudimentärer Projektplaner.

Grafisch ist atoolo sehr fein gestrickt, halbtransparente Inhalte, Schatten und angenehme Farbgebung erinnern an die neusten Betriebssysteme von Mac oder Microsoft. Dies hat jedoch selten kaum merkliche Ladeverzögerungen zur Folge. Zur Zeit finanziert sich das Projekt durch Einblendung von sehr unaufdringlicher Werbung am unteren Rande eines jeden offenen Fensters, was aber nicht weiter stört.

Fazit

Beide vorgestellten Web-Desktops haben ihre Stärken und Schwächen. YouOS wirkt bodenständiger und solider aber auch etwas altbacken. atoolo präsentiert sich sehr modern und aufgeräumt, enthält zur Zeit jedoch nicht viel Inhalte (außer der oben genannten Grundfunktionalitäten). Beide Dienste tendieren dazu, einige nicht unbedingt notwendige Gimmicks einzubauen: Einbindung von Google Maps, Anzeige von Chat-Fenstern, um nur zwei zu nennen.

Viel wichtiger wäre es mir als Anwender, die wirklichen Nutzen als Features zu sehen: Der Ersatz meines Desktops daheim für unterwegs. Das bedeutet, all die persönlichen Daten, auf die ich daheim gewöhnlich Zugriff habe, sollten auch auf meinem “zweiten” Desktop im Netz verfügbar sein. Ein Traum wäre eine Synchronisation meiner gewünschten persönlichen Unterlagen.

Falls ihr noch andere, ähnliche Anwendung kennt, freue ich mich gerne über eure Links dazu.


11
Feb 07

Paranoid?

Nichts für Paranoiker:

Panoti.com

Dazu ein kurzer Auszug aus dem Artikel auf gulli.com zu oben verlinkten Flash-Film:

Johannes Widmer hat im Rahmen seiner Bachelor-Abschlussarbeit für den Studiengang Digital Media an der Hochschule Ulm eine deutschsprachige Flashanimation über den gläsernen Bürger Paul und unser aller schöne, neue Welt der Überwachung erstellt. Zwar werden für diejenigen, die sich schon etwas in dieses Thema eingelesen haben, keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse präsentiert….


15
Jan 07

Stolzer Preis

Gerade auf ComputerBase gelesen:

iPhone bei Amazon Deutschland vorbestellbar

Preis ohne Vertrag: 999 EUR für die 8-Gigabyte-Variante (für mich die einzig sinnvolle). Die Frage ist nur, ob es wirklich bei diesem Wert bleibt, man kennt ja den Preisverfall bei Handys und ähnlicher Computertechnik.

Bin mal gespannt, wann mir der erste mit einem iPhone über den Weg läuft. Auf ebay findet man bisher zum Glück noch keines (dafür einiges anderes bei dem Suchbegriff), den Käufer würde ja eh Apple verklagen, wie bei Cappellmeister berichtet.


10
Jan 07

Telefonierender Apfel

Stefan hat schon recht, wenn er in seinem langen Artikel zum iPhone schreibt: Es ist einfach geil. Es sieht geil aus, es bedient sich geil, es ist geil (sagte ich glaub ich schon).

Und die Konkurrenz, welche versucht haben, vor der Vorstellung des iPhones durch Apple ein eigenes iPhone vorzustellen, schauen dumm aus der Wäsche. Oder schaut zum Beispiel das iPhone von Linksys auch nur halb so gut aus?

Weitere Links:
Bericht auf ComputerBase
Bericht auf Hard Tecs 4U
Macworld Keynote und Infos direkt von Apple


4
Dez 06

Dreimal sicher

Als ich vor einigen Tagen den Post mit dem sehr eindeutigen und aussagekräftigen Titel “Festplatte abgeraucht” veröffentlichte, erreichte mich eine Welle der Unterstützung ähnlicher Opfer. Mithilfe dieser freundlichen Menschen und viel Geduld, konnte ich meine Daten retten. Unter anderem hätte ich bei einem Datenverlust die Bilder der Geburt meines Erstgeborenen verloren. Kein hoher monetärer, eher ein ideeller Verlust.

Doch wie bereits erwähnt kam es nicht dazu.

Und somit präsentiere ich heute den zahlreichen Korrespondenten der Fachpresse, der Sicherheitsexperten und den geneigten Laien:

Ein Synchronisierungsprogramm sichert dreitäglich die Daten auf zwei Festplatten: eine externe USB-Festplatte und eine Netzwerkfestplatte. Zusätzlich wird wöchentlich ein Backup-Image der Systempartition erstellt. Dieses, mein Verfahren, stelle ich hiermit zur Diskussion.

Noch eines am Rande: Iomega, mein Hersteller der externen USB-Festplatte, sollte seine Programme nicht von Automaten eindeutschen lassen. Sonst kommt sowas raus:

Screenshot des Iomega-Programms


4
Nov 06

Unterstützungsruf, der zweite

So, heute also schon der zweite Unterstützungsruf an all euch Nerds und Geeks da draußen in der weiten Welt:

Ich bin auf der Suche nach dem Gral, in Form eines 128- oder 256-MB großen Speicherriegels für den Gott SDRAM und seinem Priester namens 133 MhZ Frequenz.

Gehet nun hin meine Jünger, auf Speicher und in Keller, um die Werkzeuge eures früheren Wirkens auf eine solche Opfergabe zu dursuchen. Wer eine solche Opfergabe sein Eigen nennt, möge einen Boten mit einer Nachricht zu mir senden. Ich werde euch für die Wanderschaft zu mir entlohnen und ihr werdet zu mannigfaltigem Ruhm kommen.

Alles klar?!?


4
Nov 06

Festplatte abgeraucht

Tja, zusätzlich zu dem (angenehmen) Stress mit meinem Nachwuchs kam vor einer Woche auch noch eine zwar noch beschreibbare aber nicht mehr in allen Sektoren lesbare Festplatte hinzu. Die letzte Sicherung dieser ist von Anfang Oktober.

Mach ja nicht, werden jetzt einige sagen, ist ja nicht deine Systemfestplatte und auch nicht die Festplatte mit den wichtigen persönlichen Dingen. Ja, richtig. Aber leider die Auslagerungsplatte für meine RAW-Daten der Kamera. Und die Geburt meines Sohnes und die in dieser Verbindung geschossenen Bilder.

Nach Durchlauf des Drive Fitness Tools (ihr habt richtig geraten, die Festplatte ist/war von IBM), Eingabe des ermittelten Fehlercodes in Google die ernüchternde Nachricht: Die damals von IBM produzierten Festplattenreihen fielen durch höhere “Ausfallwahrscheinlichkeiten” auf. Natürlich ist meine Festplatte bereits vier Jahre alt, somit besitzt diese auch keine Garantie mehr.

Nun bin ich also zwischen Wickeln, Einkaufen und Haushalt damit beschäftigt, diese Daten zu retten. Einige Dateien lassen sich noch auf herkömmliche Weise über den Explorer auf eine andere Partition kopieren. Bei anderen bricht dieser Kopiervorgang ab. Auch Datenrettungsprogramme (Ontrack Easy Recovery, PC Inspector File Recovery) bringen nicht mehr sehr viel mehr her.

Meist brechen die Kopiervorgänge mit “CRC-Fehlern” ab und dem anschließenden Auswurf des Mediums Festplatte. Allerdings bekomme ich alle Dateien noch richtig im Explorer angezeigt. Wer Ideen und Hilfestellungen zur Datenrettung hat, bitte ein Kommetar hinterlassen oder per E-Mail melden. Danke.


5
Okt 06

Argumente dafür und dagegen

In der aktuellen c’t-Zeitschrift (21/06) ist ein interessanter Artikel zum Vergleich von Digitalkameras enthalten.

Den werbewirksamen Verpackungsaufdruck „10Megapixel“ tragen mittlerweile selbst Kameras der Kompaktklasse. Doch garantiert eine hohe Auflösung schöne Bilder? Kameras aus drei Preisklassen im Vergleich.

Die Riege der Kompaktkameras wird von der Casio EXILIM EX-Z1000 vertreten, die Superzoom Kameras gehen mit der Panasonic Lumix DMC-FZ50 ins Rennen. Als dritter im Bunde rundet die digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 400D das Testfeld ab.

Unterschiedlicher könnte das Preisfeld gar nicht sein: Allein preislich bewegen wir uns 268 EUR und 630 EUR. Auch gewichttechnisch differieren die Kameras zwischen 140 Gramm und einem halben Kilo. Doch viel interassanter als die äußerlichen Unterschiede, die jedem bewußt sein dürften, ist das technische Fazit, welches die Redakteure von c’t ziehen. Sie bleiben dabei nicht an den bereits hinlänglich bekannten Unterschieden hängen, sondern nähern sich über das Herz einer jeden Kamera an die Unterschiede heran: dem optischen Sensor und dessen Leistungsfähigkeit.

Bei den beiden “günstigeren” Kandidaten besitzer der optische CCD-Sensor mittlerweile nur noch eine Größe von 1/1,8”. Der CMOS-Sensor der Canon ist mit 14.8 x 22.2mm noch um einiges größer.

Zwei Festellungen bleiben am Schluss des Artikels hängen: Durch die immer kleiner werdenden Sensoren wird auch die effektiv aufgenommene Lichtmenge immer kleiner. Zwar werden die Chips immer leistunsfähiger, müssen aber auch immer mehr Informationen selbst interpretieren. Somit kommen bei nicht optimalen Bedingungen (Innenräume, Dunkelheit, dominierende Farben) und ISO-Einstellungen über 200 sofort Qualitätseinschränkungen hinzu.
Und die zweite Feststellung: Effektiv erhält man zur Zeit bei den kleineren Sensorgen bei einer 7-Megapixel-Kamera mehr “Bild” als bei einer 10-Megapixel-Kamera.


8
Jul 06

Neuestes Spielzeug

Nachdem ich mich im neuen Haus auf “andere Umgebungsbedingungen” einstellen muss, waren leider (*g*) auch einige neue technische unbedingt notwendige Anschaffungen nötig. Eine der ersten, die bereits eingetroffen ist, ist ein Netzwerkfestplatte von Lacie, die “Ethernet mini disk“.

Die Platte fasst in der von mir gewählten Konfiguration 300 GB. Wichtigstes Kaufargumente für mich waren:

  • Verfügbarkeit im Neztwerk
  • Kompatibel sowohl mit Windows, als auch mit Mac
  • Möglichst wartungsfrei

Galerie zur Lacie Ethernet Disk miniDies fand ich nach einiger Suche beim Unternehmen Lacie. Lacie ist in der Windows-Welt nicht so bekannt, eher in der Apple-Welt. Als Hersteller für stapelbare Erweiterungen vom Mac Mini, externe Festplatten, High-End-Monitore und optische Laufwerke hat sich die Firma einen Namen gemacht. Als gute Kaufhilfe hat sich auch ein Artikel in der c´t im Januar erwiesen.

Die Festplatte kommt im edlen gebürsteten Aluminium-Look daher und liegt angenehm schwer in der Hand. Auf der Front findet sich als Bedien- und Anzeigeelement ein einziger Knopf, der während des Betriebes hintergründlich blau beleuchtet wird. Auf der Rückseite finden sich ein USB-Anschluss, um die Festplatte als externes USB-Medium zu verwenden, der Netzwerkanschluss un der Stromanschluss. Außerdem der auch von Laptops bekannte “Schlitz”, um die Festplatte vor “vershentlicher” Mitnahme nicht allzu freundlicher Mitmenschen zu sichern.

Aufgestellt ist die Festplatte schnell. Hierbei hat man in der Ausgangsvariante die Möglichkeit, zwischen der liegenden und der stehenden Position zu wählen. Für die liegende Position sind selbstklebende Gummipfropfen, sinnvoller Weise sogar zwei Ersatzpfrofpen. Für die horizontale Aufstellung ist ein ebenso solider Standfuss aus dem gleichen Material beilegt, der Standfuss wird mit zwei Inbusschrauben fest mit dem Festplattengehäuse verbunden. Sonstiges Zubehör sind Stromkabel, Netzwerkkabel, Treiber- und Programm-CD. Alles hübsch säuberlich in einem platzsparendem Karton verpackt.

Installiert ist die Festplatte schnell. An Strom und Router angeschlossen, über das Netzwerk nach dem Gerätenamen “EDmini” gesucht und über den Browser eingeloggt. Hier kurz mal das Default-Administrator-Passwort abgeändert und noch kurz die zugriffsberechtigten Benutzer angelegt. Etwas knifflig wird es bei der Sache, welches Dateisystem man verwendet. Von Werk her fest eingestellt ist FAT32, um eine höchstmögliche Kompatibilität zu garantieren. Problem: Sehr langsam und einige Beschränkungen in der Größe von Datei (sicher gibt es noch mehr Nachteile, die ich hier aber nicht aufzähle). Natürlich kann der Windows-Jünger die Formatierung in NTFS ändern, was für mich persönlich jedoch eine Einschränkung auf dem Ibook bedeuten würde. Als Lösung bietet hier Lacie das Dateisystem ext3 an. Dieses bietet volle Unterstützung für Windows, Mac und Linux. Allerdings folgt auch hier ein Problem auf dem Fuss: Falls die externe Festplatte via USB an Windows-Rechnern verwendet wird, besitzt der jeweilige Rechner nur Leserechte. Da mir aber die USB-Funktion herzlich egal ist (der Besitz die Seuche von mehreren USB-Sticks macht es möglich), ist das für mich keine wirkliche Einschränkungen.

Ab der Einrichtung und Nutzerfreigabe kann somit jeder Rechner im lokalen Netzwerk auf die Festplatte zugreifen, Programme legen Image-Sicherungen ab und iTunes greift nur noch auf eine gemeinsame Musikbibliothek zu. Herrlich. Einzig der Preis von ca. 220 EUR kneift ein wenig. Wer aber was gescheites haben will, muss bekanntlich dafür auch zahlen.