Departed
Wahnsinn, was für eine Schauspielriege für diesen Film aufgefahren wird. Die weiblichen Rollen sind hingegen eher Randthema im Film und somit nicht allzu bekannt besetzt. Doch sonst spielt in in diesen Film von Martin Scorsese fast alles was Rang und Namen hat mit. Umso verwunderlicher, dass keiner der Schauspieler einen Oscar erhalten hat, geschweige denn nominiert war (sieht man mal von Mark Wahlberg als Nebendarsteller ab). Die vier gewonnen Oscar beziehen sich “lediglich” auf den Regisseur, das Skript, der Schnitt und bester Film.
Zur Geschichte: Polizeikadett Billy (Leonardo DiCaprio) wird von seinen Vorgesetzten Captain Queenan (Martin Sheen) und Sergeant Dignam (Mark Wahlberg) offiziell als ungeeignet aussortiert, um ihn undercover in den inneren Kreis des Bostoner Mafia-Dons Frank Costello (Jack Nicholson) einzuschleusen. Der hat seinerseits mit dem Captain Ellerby (Alec Baldwin) untergeordneten Detective Colin Sullivan (Matt Damon) die Polizei infiltriert. Als Informationen davon durchsickern, beginnt ein Wettlauf, wer den jeweiligen Maulwurf zuerst aufspürt und kaltstellt.
Leider hat mich der Film etwas enttäuscht. Zu viel Blut, eine sehr verwobene Handlung mit zwei oder drei (zugegeben: kleinen) losen Enden und ein rätselhafter Schluss. Unverständlich meines Erachtens, wieso für das Skript ein Oscar vergeben wurde. Auch nicht einleuchtend, warum die Schauspielleistung von Matt Damon und Leonardo DiCaprio (ja, er kann wirklich spielen!) nicht durch eine Nominierung gewürdigt wurden. Altmeister Jack Nicholson spielt in manchen Szenen durch seine sehr gute Interpretation des Mafiabosses die ganzen Anwesenden an die Wand.
Somit ist für mich wieder einmal erkennbar, dass die amerikanischen Zuschauer/Juroren sehr auf Geschichten stehen, die stark ineinander gepackt und verknüpft sind (siehe bereits Syriana) und diese mit Oscars bedenken, ungeachtet der Tatsache, dass eine Story bis zu einem gewissen Grad noch verständlich und logisch sein sollte,
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 









