Schon vor einiger Zeit habe ich mein Rezept für gefüllte Zucchini “bekanntgegeben”, damals jedoch die Bilder dazu vergessen. Dies hole ich nun nach.
Kulinarisches
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Okt 07
Leckerei
Heute in meiner Kochsendung: Die korrekte Zubereitung von Rinderrouladen.
Zutaten:
- Vier dünne Rinderrouladen vom Metzger für zwei Personen
- Rinderbrühe
- Vier Essiggurken
- Zwei Zwiebeln
- Salz, Pfeffer, Senf
- Ein Teelöffel Tomatenmark
- Pro Roulade drei Speckstreifen oder drei Scheiben roher Schinken
- Rouladenspieße
- Wenn möglich ein Schnellkochtopf
Zubereitung:
Die Rinderrouladen von beiden Seiten leicht klopfen, auf einer Seite mit Senf bestreichen und leicht pfeffern und salzen. Die Speckstreifen darauf legen. Die Zwiebeln und Essiggurken klein würfeln und gleichmäßig auf die vier Rouladen verteilen. Die Außenseiten der lange Seite der Roulade leicht nach innen schlagen und streng aufrollen. Das Ganze je Roulade mit zwei bis vier Rouladenspießen fixieren.
Die Rouladen mit etwas Öl im Schnellkochtopf bei hoher Hitze von alle Seiten stark Anbraten, dann für vier Rouladen etwa 500 ml Rinderbrühe und das Tomatenmark dazugeben, den Deckel auf den Schnellkochtopf und 30 Minuten ab Erscheinen der ersten Marke kochen lassen. Steht kein Schnellkochtopf zur Verfügung müssen die Rinderrouladen etwa 1 ½ Stunden bei schwacher bis mittlerer Hitze im Topf gekocht werden.
Jetzt ist Zeit für die Beilage. Nach 30 Minuten langsam Druck ablassen und den Deckel entfernen. Die Sauce kosten, meist passt sie. Falls nicht, mit Salz, Pfeffer und Petersilie noch etwa nachwürzen. Wer eine dickere Sauce will, mit Mehlschwitze andicken. Dazu nehme man 2 Esslöffel Mehl und etwa die doppelte Menge Kondesmilch, mische dies gut und gebe das Ganze unter ständigen Rühren und leichter Hitze der Sauce hinzu.
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Okt 07
Grieche im Hüttlinger
Am Tag der Einheit habe ich mit meiner Familie das neue Restaurant in der neuen Einkaufspassage Hüttlinger in Schwabach ausprobiert. Die Gaststätte heißt “Konstantin” und wird vom gleichen Inhaber betrieben, wie der bereits schon in Schwabach ansässige Grieche namens “Schießhaus”.
Doch beim Betreten ist man eher überrascht und denkt beim Erscheinungsbild nicht an ein griechisches Restaurant. Dunkles Holz (voll im Kommen), ein geräumiges Kellergewölbe, Kristallkronleuchter, wechselnde Farbbeleuchtung von blau, über lila, zurück auf pink. Cremefarbene Vertäfelungen runden das Ganze ab.
Positiv fällt die hohe Anzahl an Bedienungen auf, die rumwuseln. Leider ware nicht einige freundlich, hier könnte man sicher noch einen Tick verbessern.
Das Essen selbst ist gut, wenn auch nicht so reichlich wie bei anderen Griechen. Hier wird wohl der Schwerpunkt leider auf schick und schön dekoriert gelegt, als überreichliche Portionen. Ist die Miete im Hüttlinger so teuer? Schaut es euch selbst an, das Essen auf dem Foto ist eine Vorspeise, gebackener Schafskäse mit drei Brotscheiben, etwa 5 Euro.
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Aug 07
Mittagstisch
Ich erwähnte es ja bereits schon mal: Ich liebe Pizza.
Speziell selbstgemachte Pizza. Das Rezept habe ich bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.
Der heutige Belag:
- Rote Paprika
- Knoblauchzehen in Scheiben
- Haumacher Salami vom Metzger meines Vertrauens
- Kapern
Hmmm…. lecker. Hoffentlich seid ihr jetzt nicht neidisch
.
5
Jul 07
Gut Gefüllt
Nachdem ich aufgrund meiner Teilzeittätigkeit unter der Woche für das Kochen zuständig bin, habe ich auch mal wieder Zeit (und Motivation), den Speiseplan zu erweitern. Diesmal auf dem Plan: Gefüllte Zucchini. Die Menge ist für zwei Personen ausgelegt, ist man sehr hungrig, macht man als Beilage noch Salzkartoffeln oder Reis dazu. Eine Stunde Zeit sollte man mitbringen. Folgende Zutaten werden benötigt.
- 300 g Rinderhackfleischh
- 3 etwa gleichgroße Zucchini
- 3 Tomaten
- Eine Paprika
- Eine Zwiebel
- Eine Knoblauchzehe (oder auch mehr, je nach Geschmack)
- 200 ml Fleischbrühe
- Ein halber Block Gouda
- Ein Becher Creme fraiche
- Salz, Pfeffer, Olivenöl, Oregano und Schnittlauch
Zuallerst die Backröhre auf 200 Grad Ober-Unterhitze aufdrehen und eine große Pfanne mit Olivenöl auf den Herd stellen und aufdrehen. Zwiebel und Knoblauch hacken und ab in die Pfanne, sobald die Zwiebel glasig wird, Hackfleisch hinterher. Schön anbraten, währenddessen die Paprika und die Tomaten hacken und die Zucchini in der Hälfte teilen. Das Innere der Zucchini mit einem Löffel bis auf ca. einen cm Rand auskratzen und das Ausgekratze zerkleinern. Die Tomaten, die Paprika und das Zucchini-Mus in die Pfanne und so lange bei mittlere Hitze braten, bis kein Saft mehr vorhanden ist. Nun einen Teelöffel Oregano-Gewürz dazu und nochmal umrühren.
Alles aus der Pfanne wieder zurück in/auf die Zucchini. Schön häufen, nichts übrig lassen. Die halben Zucchinis nebeneinander in eine Auflaufform legen. Ist die Auflaufform zu klein, benötigt man evtl. zwei Stück. Nun die Fleischbrühe mit dem Creme fraiche mischen und in den Bodenbereich der Auflaufform kippen. Gouda reiben und ordentlich über die Zucchini verteilen. Die Zucchini für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis der Käse anfängt, braun zu werden. Vor dem Servieren den Schnittlauch hacken und drüberstreuen. Finito.
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Jun 07
Gedanken zu Becks
Nachdem ich bereits in letzter Zeit über das Kultgetränk “Beck´s” und deren eigenartigen Produktvariationen berichtet habe (1, 2), möchte ich mich heute kurz mal über das Thema Becks im Allgemeinen auslassen.
Wie erreicht man am schnellsten auf einer Feier, dass man uncool wirkt ud auf einen Schlag ein Haufen seiner Freunde verliert? Man verlangt zur gereichten Becks-Flasche (oder auch ein anderes In-Bier) ein Glas. Peng. Und abgestempelte ist man als Spießer, Spielverderber und Partybremser.
Ich gebs ja zu, bis vor einigen Wochen gehörte ich auch noch zu der Fraktion dieser eben beschriebenen Leuten. Bier aus der Flasche saufen ist cool und lässig. Doch woher kommts? Weil die Menschen im Werbespot das auch so machen? Eher nicht. Da liegt die Vermutung näher, die Idee entstammte aus dem Begehen eines Tabubruches, direkt aus der Flasche zu trinken. Nichts ist einfacher, als durch das Ablehnen eines Glases sich als rebellisch herzustellen.
Für den “Einsatz” eines Glases sprechen mehrere, meines Erachtens indiskutable Punkte:
- Durch die kleine Öffnung der Flasche trifft das Bier auf einen falschen Punkt auf die Geschmacksnerven der Zunge und kann somit nicht den vollen Geschmack entfalten
- Durch das häufige auf- und abschwenken der Flasche und den engen Hals verliert sich schneller die Kohlensäure als im Glas und das Bier schmeckt schneller schal.
- Beim Trinken aus der Flasche berührt die Lippe nicht die durch das in ein Glas entstehende Schaumkrone, hierdurch fehlt ein wichtiger Teils des Frischegefühls.
Wer mir das Ganze nicht glaubt, einfach eine Pilstulpe zur Hand nehmen und ausprobieren. Der Geschmacksunterschied ist nicht von der Hand zu weisen.
Und zu guter Letzt das Plädoyer: Weg von dem pöbelhaften Trinken aus der Flasche. Wer die Manieren eines Landstreichers darbietet und sei es auch nur beim Biertrinken, sollte auch nicht mit Annerkennung rechnen. Und wir Nerds sollten eh immer nach dem geekistem Verhalten streben. Und was gibt es spießigeres als das Trinken von Becks aus einem Glas (wenigstens zur Zeit)?
25
Feb 07
Urlaubszeit ist Kochzeit
Urlaubszeit ist für mich nicht nur Zeit, in denen ich Dinge meiner “Im-Urlaub-zu-erledigen-Liste” abhake, sondern auch meistens ein neues Kochrezept ausprobiere und zu meinem Wohlgefallen abänderte. Dies bringt mich auch in die vorteilhafte Lage, mehr oder minder regelmäßig ein paar Rezepte online zu stellen. Meist vergesse ich jedoch, Bilder zu machen. Schade eigentlich. Aber schmecken tut es trotzdem.
Heute möchte ich euch anregen, Königsberger Klopse auszuprobieren. Da ich kein Meerestiere-Liehbaber bin, kommt das Rezept ohne dergleichen aus. Folgende Zutaten werden benötigt:
- Ein altes Brötchen
- 600 g gemischtes Hackfleisch
- Ein Ei
- 2 EL Semmelbrösel
- Eine Zwiebel
- Petersilie (getrocknet oder frisch)
- Salz und Pfeffer
- Ein EL Butter
- 2 EL Mehl
- Ein EL Zitronensaft
- Ein Liter Fleischbrühe
- 2 EL Kapern
- Ein Becher Crème fraîche
Das Brötchen in Wasser einweichen, bis es matschig ist. Wasser rausdrücken, mit dem Hackfleisch, den fein gehackten Zwiebeln (möglichst klein), dem Ei, den Semmelbrösel, Salz und Pfeffer zu einem Brei mischen und mit den Händen etwa zwölf schön runde Klopse formen.
Nun die Butter in einem größeren Topf schmelzen, das Mehl dazugeben und vermischen. Die Fleischbrühe dazugeben und die Klopse in den Topf legen. Die Klopse sollten möglichst von Flüssigkeit bedeckt sein. Nun das ganze bei wenig Hitze 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen.
Nach einer Viertelstunde einen Klops durchschneiden, das Fleisch sollte durch sein. Ist dem so, alle Klopse herausnehmen, von der Fleischbrühe etwa einen halben Liter in einen kleineren Topf geben, die Kapern und den Becher Crème fraîche dazugeben, das ganze eventuell noch mit Salz und Pfeffer nach verfeinern, umrühren, fertig ist die Soße.
Nun alles servieren, die Klopse entweder wieder in die Soße oder in einer vorher angewärmten Schüssel. Dazu gibt es klassischerweise Salzkartoffeln. Wohl bekommst.
11
Feb 07
Abgeraten
Gewöhnlich schreibe ich unter der Kategorie “Kulinarisches” leckere Rezepte oder besondere Besuche in Restaurants. Doch heute warne ich vor einer vermeintlichen Leckerei.
Es handelt sich dabei um einen Ecken-Joghurt namens “Kaminfeuer”. Inspiriert durch die nett aufgemachte Verpackung und der eigenen Nähe zu einem Kamin erwarb ich das angebliche Feuer.
Daheim stellte ich beim Kosten fest, dass das mir vorliegende Produkt eine astreine geschmackliche Entgleisung darstellte. Allein schon die Geschmackskombination Orange mit Granatapfel ist, wie es bereits klingt, furchtbar. Ganz davon abgesehen, dass es wirklich künstlich schmeckt. Die im kleineren Eck enthaltenen “Schoko-Keks-Scheite” fühlen sich pappig an und führen nicht, wie gewohnt, zu einem interessanter Geschmack des Joghurts. Und dann das Ganze auch noch “Kaminfeuer” zu nennen.
Ehrlicher wäre es gewesen, es Orange-Granatapfel mit Stückchen zu nennen oder so ähnlich. Jedenfalls sei aufgrund geschmacklicher Verirrungen von gerade dieser Produktvariante des Ecken-Joghurts abgeraten. Nichts gegen die anderen bereits existierenden Sorten, aber diese hier, brrrr….
5
Nov 06
Süßspeise
Was eignet sich besser für diese schmudeligen Herbsttage, als eine Süßspeise mit Zimt. Dabei haben wir heute, faul wie wir sind, an Kaiserschmarrn gedacht. Da Sonntag ist, haben wir erst um halb drei gegessen.
Woher der Name “Kaiserschmarrn” stammt, ist umstritten. Manche Quellen sagen, es hat überhaupt nichts mit einem Kaiser zu tun, andere Legenden wiederum schreib4 en den Namen direkt eine Verbindung mit einem österreichischen Kaiser zu. Doch nun zum Rezept. Für das typisch österreichische Gericht benötigt ihr folgende Zutaten:
- 4 Eier
- 100 g Mehl
- 40 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker
- 4 EL Milch
- 2 EL Butter
- 200 g Doppelrahm-Frischkäse (einfachh irgendeinen günstigen Philadelphia-Verschnitt nehmen)
- 1/2 EL Zimt
- Puderzucker zum Bestäuben und/oder Apfelmus als Beilage
Als Zubereitungszeit müsst ihr etwa eine halbe Stunde rechnen. Gestartet wird mit den Eiern: Bei zwei Eiern das Eigelb vom Eiweiß trennen. Die zwei Eigelb mit den anderen zwei Eiern in eine Schüssel. Zucker, Vanillezucker und Zimt dazu, das ganze mischen.
Nun die Milch, das Mehl und den Frischkäse dazugeben. Die zwei Eiweiße schaumig schlagen und zum restlichen Teig geben. Nun vermischen, jedoch dabei ruhig weiße Stellen im Teig belassen.
Nun die Butter in einer nicht beschichteten Pfanne schmelzen und den Teig gleichmäßig in der Panne verteilen, so dass ein zwei bis drei cm dicke geschlossene Schicht entsteht. Nun bei schwacher Hitze den Teig etwa zehn Minuten an der Unterseite anbräunen. Ein gutes Zeichen das die Unterseite langsam fest und braun wird, ist, wenn an den Pfannenrändern anfängt heiße Luft zu entweichen.
Jetzt zwei Gabeln nehmen und den Teig querbeet in Stücke zerteilen. Die Hitze der Pfanne höher drehen und die Stücke schön von allen Seiten anbraten, Dunkelheit nach eigenem Belieben. Nun alles auf den Teller, Puderzucker drüber und fertig ist der Kaiserschmarrn. Guten Apettit!
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Sep 06
Neue Geschmäcker braucht das Land
Die Firma Beck, welche das sehr beliebte Bier “Beck´s Gold” herstellt, hat der Becks-Familie Zuwachs gegönnt. Seit Ende Juni gibt es in Deutschland zwei neue Geschmacksrichtungen: “Beck´s Chilled Orange” und “Beck´s Level 7″.
Etwa noch so eine Verarschung des Kunden, wie bei “Beck´s Green Lemon”? Hier hatte ich ja über meine negativen Erfahrungen berichtet. Damals gab es sowohl beim Erwerb der Bier-Limonade Stolpersteine, als auch die durch die intensive Werbung ziemlich hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Erster positive Nachricht: Beide neue Sorten konnte ich ohne Probleme auch einzeln kaufen und musste nicht ein komplettes Six-Pack mit nach Hause nehmen.
Doch zum eigentlichen Bier und wie es schmeckt.
Chilled Orange: Auf der Flasche fallen mehrere Dinge auf: Das Designn ist in Anlehnung an die Orange in diesem Farbton gehalten. Ein Alkoholgehalt von 2,5 % lässt aufhorchen. Wieso so wenig? Bei Green Lemon sind es doch 4,9 %, sogar 0,2 % mehr als das “normale” Beck´s.
Ein zweiter Blick auf die Flasche zeigt, Chilled Orange ist nur zu Hälfte Bier, die andere Hälfte ist reine Zitronenlimonade. Welcher Unterschied zu Green Lemon? Nun, hier ist nur ein wenig Limonensaft hinzugefügt.
Ansonsten schmeckt Chilled Orange eher langweilige und gewöhnlich. Vielleicht sollte man sich als ordentlicher Franke udn Biertrinker merken, alles was als “Biermischgetränk” im Laden angeboten wird, ist nix für uns.
Level 7: Diese Geschmacksrichtung deutet es schon im Namen an: Irgendwie auf eine höheres Level kommen. Dies soll mit zugesetzten Koffein geschehen.
Liest man die Inhaltsstoffe, findet man heraus, dass Aromen von Guarana und Koffein zugesetzt sind. Aber nirgends eine Angabe wieviel Koffein.
Meine Vermutung: Wahrscheinlich keines. Geschmacklich liegt “Stufe Sieben” eher im Bereich der Limos mit einem diffusen Nachgeschmack nach Koffein und Bier. Seltsam dies. Mein Lieblingsgetränk wird es nicht werden.
So bleibt auch nach diesem beiden neuen Geschmacksrichtungen nur das Fazit: Nur richtiges Bier schmeckt auch richtig gut. Klare Empfehlung: Hände weg von Biermixgetränken.






