Vor kurzem liefen am Nürnberger Hauptbahnhof an den Ampeln zwei Personen auf der Straße rum. Anfangs dachte ich, es seien Fensterscheibenputzer. Doch als sie näher kamen, war zu erkennen, dass sie an die Autofahrer irgendetwas verteilten. Kurz bevor wir wegen der grünen Ampel losfahren mussten, reichte uns eine der beiden Mädchen zwei Flaschen durch Fenster herein.
Es waren zwei 0,2-Liter Probeflaschen des neuen Produktes von Coca Cola, genannt “Coke Zero”. Da ich keine Coke-Drinker bin, hörte und sah ich diese Flaschen zum ersten Mal. Daheim dann gleich mal ausprobiert.
Coke Zero schmeckt klar nach Cola. Allerdings mit einem anderen Nachgeschmack, am ehesten noch nach Pepsi. Für den nächsten Besuch im Getränkemark merkte ich mir vor, danach zu schauen. Und mich riss es fast vom Hocker: Für sechs 0,5-Liter-Flaschen 7,99 EUR. Ein gesalzener Preis, dafür dass laut Werbung ja nix drin ist, ausser etwas Farbstoff und Kohlensäure.
Aber wenn man nach den Inhaltsstoffen geht, darf man Cola (und Pepsi und …) überhaupt nicht drinken. Und trotz des Preise und der Inhaltsstoffe wird auch diese “Geschmacksrichtung” sich verkaufen, da ja Cola genug Werbung macht und man auf Feiern doch immer nur die neueste Cola anbieten will oder vom Schlankheitswahn bessesen ist. Marktmacht durch Oligopole…


Gestern Abend trat ein Phänomen auf, dass sicher der ein oder andere von euch kennt. Man verspürt plötzlich einen Hunger auf etwas, was man zu 100 Prozent nicht im Hause hat. In diesem Fall war es der Glüsterer nach guter deutscher Küche. Durch den Antrieb meiner Frau probierten wir deshalb zum ersten Mal die am nächsten gelegene Gaststätte von unserer Wohnung aus.





