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	<title>Fotografie Mauer - Blog - Fotos aus Schwabach und Nürnberg &#187; Theater</title>
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	<description>Stadt, Land, Schwabach... Das Leben als fotografierender Freelancer</description>
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		<title>Musical – geprobt</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 16:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Schwabach]]></category>
		<category><![CDATA[WEG]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich eine der Generalproben des Musicals &#8220;Oliver&#8221; vom WEG Schwabach begleitet. Heute ist Premiere, von gestern hier ein paar Bilder. Da ich mich auf die Schnelle nicht f&#252;r eine Handvoll Highlights entscheiden konnte, ausnahmsweise eine Diashow mit ein paar mehr Bildern. &#196;hnliche Beitr&#228;ge: Premiere erfolgreich Generalprobe Geschmackssache Saubere W&#228;sser Mal l&#228;ssig, mal chic]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich eine der Generalproben des Musicals &#8220;Oliver&#8221; vom <a href="http://weg-oliver.blogspot.com/">WEG Schwabach</a> begleitet. Heute ist Premiere, von gestern hier ein paar Bilder. Da ich mich auf die Schnelle nicht f&#252;r eine Handvoll Highlights entscheiden konnte, ausnahmsweise eine Diashow mit ein paar mehr Bildern.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="500" height="375"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fstanley-goodspeed%2Fsets%2F72157625211264434%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fstanley-goodspeed%2Fsets%2F72157625211264434%2F&#038;set_id=72157625211264434&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fstanley-goodspeed%2Fsets%2F72157625211264434%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fstanley-goodspeed%2Fsets%2F72157625211264434%2F&#038;set_id=72157625211264434&#038;jump_to=" width="500" height="375"></embed></object></p>
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		<title>Abriss</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 11:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Die N&#252;rnberger Innenstadt ist um eine Gro&#223;baustelle reicher: Am N&#252;rnberger Schauspielhauses am Richard-Wagner-Platz werden zur Zeit umfangreiche Umbau- und Modernisierungsma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt. W&#228;hrend der Zeit der Sanierung sind die Vorstellungen zur Zeit in der Tafelhalle (in der Nordstadt) sowie in der Kongresshalle (am Dutzendteich). Die Wiederer&#246;ffnung des Schauspielhauses nach seiner Generalsanierung wird voraussichtlich im Fr&#252;hjahr 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die N&#252;rnberger Innenstadt ist um eine Gro&#223;baustelle reicher:</p>
<p>Am N&#252;rnberger Schauspielhauses am Richard-Wagner-Platz  werden zur Zeit umfangreiche Umbau- und Modernisierungsma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt.</p>
<p>W&#228;hrend der Zeit der Sanierung sind die Vorstellungen zur Zeit in der Tafelhalle (in der Nordstadt) sowie in der Kongresshalle (am Dutzendteich). </p>
<p>Die Wiederer&#246;ffnung des Schauspielhauses nach seiner Generalsanierung wird voraussichtlich im Fr&#252;hjahr 2010 stattfinden.</p>
<p align="center"><a href="http://www.flickr.com/photos/stanley-goodspeed/2971547442/" title="Abriss I von Stanley Goodspeed bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3056/2971547442_1ae3535c9d.jpg" width="335" height="500" alt="Abriss I" /></a></p>
<p align="center">
<a href="http://www.flickr.com/photos/stanley-goodspeed/2971547010/" title="Abriss II von Stanley Goodspeed bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3237/2971547010_f402e50fcb.jpg" width="500" height="335" alt="Abriss II" /></a></p>
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		<title>Der zweite Ring</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 20:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss nicht nach Bayreuth auf die Festspiele fahren, um Wagner zu sehen und zu h&#246;ren. Um noch genauer zu sein, man muss nicht nach Bayreuth fahren, um den Ring zu sehen. Nein, nat&#252;rlich nicht den &#8220;einen Ring, sie alle zu knechten&#8221;. Die Rede hier ist vom &#8220;Ring des Nibelungen&#8220;, einer Oper &#252;ber vier Abende. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss nicht nach Bayreuth auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard-Wagner-Festspiele">Festspiele</a> fahren, um Wagner zu sehen und zu h&#246;ren. Um noch genauer zu sein, man muss nicht nach Bayreuth fahren, um den Ring zu sehen. Nein, nat&#252;rlich nicht den &#8220;einen Ring, sie alle  zu knechten&#8221;. Die Rede hier ist vom &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Ring_des_Nibelungen">Ring des Nibelungen</a>&#8220;, einer Oper &#252;ber vier Abende. In Summe gesehen sind die vier voneinander unabh&#228;ngigen Oper, die aber thematisch zusammenh&#228;ngen, wohl die zeitlich l&#228;ngsten Werke von ihm. Nicht nur in der Spielzeit, sondern auch in der damaligen Fertigstellung hat Richard Wagner Jahre gebraucht, um diesen Zyklus zu vollenden.</p>
<p>Und wenn man schon mal die M&#246;glichkeit hat, alle vier Opern in N&#252;rnberg zu sehen, sollte man das ausnutzen. Und nat&#252;rlich haben wir das gemacht. Schon allein deshalb, weil wir viel einfacher Karten erhalten haben, als f&#252;r Bayreuth <img src='http://www.blog.fotografie-mauer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am gestrigen Sonntag war nun der letzte Abend und auch wenn es mir sehr gefallen hat, muss ich sagen, dass ich froh bin. Denn jede einzelne Oper ist mit zwei eingerechneten Pausen etwa f&#252;nfeinhalb Stunden lang. Ich muss dazu sagen: ich bin kein ausgemachter Klassikfan. Und doch herrscht in mir eine gewisse Neugierde, Auff&#252;hrungen in Theater oder Oper zu besuchen, die zu den Klassikern geh&#246;ren, solange es in der N&#228;he aufgef&#252;hrt wird. Ich w&#252;rde nicht ewig weit fahren, um ein bestimmtes St&#252;ck zu sehen.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zu Wagner: Die musikalische Qualit&#228;t der N&#252;rnberger Staatsoper kann ich leider nicht beurteilen, als Laien hat es mir jedoch sehr gut gefallen. Die wohl bekannteste Passage ist der Walk&#252;renritt, der auch in diversen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Walk%C3%BCre#Trivia">Filmen</a> zu h&#246;ren ist (Link zur <a href="http://theginnfamily.net/wagner/excerpts/ride_of_the_valkyries.wma">WMA-Audiodatei</a>). Doch selbst als v&#246;llig unbedarfter Zuh&#246;rer habe ich nach dem ersten Abend bereits erste wiederkehrende Motive in den drei weiteren Opern wiedererkannt.</p>
<p>B&#252;hnenbildtechnisch ist die Geschichte ebenfalls gut ausgestaltet. Von sehr minimalistischen Aufbauten bis sehr schmuckvollen Kulissen reicht die Darstellung. Der Gesang  der Schauspieler hat mir eher weniger gegeben, spielte aber in vielen Szenen sehr gut mit der Musik des Orchesters zusammen. Alles in allem eine sehr lohnenswerte Erfahrung. Jedoch brauche ich nun bis zur n&#228;chsten Oper eine gr&#246;&#223;ere Pause. Als n&#228;chster Programmpunkt sehen wir uns eventuell &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dantons_Tod">Dantons Tod</a>&#8221; im N&#252;rnberger Schauspielhaus an.<br />
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		<title>R&#228;uberwelten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2007 12:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag stand Theater auf dem Programm. Im N&#252;rnberger Schauspielhaus, pardon, Staatstheater. Als St&#252;ck hatten wir uns das angebliche Skandalst&#252;ck &#8220;Die R&#228;uber&#8221; von Friedrich Schiller ausgesucht. Die Geschichte kurz erz&#228;hlt: Franz Moor, j&#252;ngerer und von der Natur benachteiligter Sohn des Grafen Moor, spinnt eine ebenso k&#252;hl kalkulierte wie perfide Intrige: Durch einen gef&#228;lschten Brief macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag stand Theater auf dem Programm. Im N&#252;rnberger <del datetime="2007-05-28T09:14:17+00:00">Schauspielhaus</del>, pardon, Staatstheater. Als St&#252;ck hatten wir uns das angebliche Skandalst&#252;ck &#8220;<a href="http://www.staatstheater-nuernberg.de/spielplan/veranstaltung.php?id=10634&#038;jahr=2007&#038;monat=5&#038;stueck=2821">Die R&#228;uber</a>&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiller">Friedrich Schiller</a> ausgesucht. Die Geschichte kurz erz&#228;hlt:</p>
<blockquote><p>Franz Moor, j&#252;ngerer und von der Natur benachteiligter Sohn des Grafen Moor, spinnt eine ebenso k&#252;hl kalkulierte wie perfide Intrige: Durch einen gef&#228;lschten Brief macht er den Vater glauben, sein geliebter Erstgeborener, Karl, der in Wirklichkeit des Vaters Vergebung sucht, st&#252;rze fern vom Elternhaus die Familie in Schande. Der alte Moor l&#228;sst sich von dem Intriganten t&#228;uschen und &#252;berl&#228;sst Franz die briefliche Antwort an Karl. Der Zweitgeborene verfasst eine pardonlose Verfluchung. Wie der Vater, f&#228;llt auch Karl sofort auf die T&#228;uschungen der Kanaille Franz herein und erkl&#228;rt sich in einer Geste der Verzweiflung und des Trotzes zum Hauptmann einer Bande R&#228;uber und M&#246;rder in den b&#246;hmischen W&#228;ldern. </p>
<p>Franz’ &#252;ble Nachrede wird so zur fatalen Wahrheit. Karl, der pathetische Rebell, zun&#228;chst Verfechter einer gerechteren Ordnung, wird zum schuldbeladenen M&#246;rder. Unterdessen arbeitet Franz im heimatlichen Schloss weiter an seinem Aufstieg zur Macht. Der Vater geht plangem&#228;&#223; an der Trauer &#252;ber den verlorenen Sohn zugrunde, nur Karls Braut Amalia h&#228;lt diesem unverbr&#252;chlich die Treue und Franz’ Zudringlichkeiten stand. Doch die Trag&#246;die, geboren aus skrupellosem Existentialismus, mangelndem Vertrauen und fehlgeleitetem Idealismus, ist nicht mehr aufzuhalten &#8230;</p></blockquote>
<p>Irgendwie tu ich mich Theaterkritiken schwer. Schwerer jedenfalls als Kino- oder andere Kritiken, die ich den lieben langen Tag hier so schreibe. Vielleicht liegt das an meinen geringen Kenntnissen deutscher Literatur. Mir fehlt eben doch die drei Jahre Grundkurs Deustsch. Die Frage stellt sich, ob man dadurch schlechter lebt. Meine Meinung: Nein, aber es entgeht einem doch etwas. Daraus ist nat&#252;rlich keine Lese- oder Besuchspflicht der hohen deutschen Literatur abzuleiten. Wer kann schon aus dem Stand &#8220;Die Glocke&#8221; auswendig, wei&#223; um was es in &#8220;Die Physiker&#8221; geht und kann erkl&#228;ren, warum Danton hingerichtet wird&#8230;</p>
<p>Die N&#252;rnberger Inszenierung kam ins Gespr&#228;ch und auch etwas in die Kritik: So ist eine Folterszene der von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abu-Ghuraib-Folterskandal">Abu Ghraib</a> nachempfunden. Die R&#228;uber haben etliche in der Vorlage nicht existente Szenen hinzubekommen. Der Regisseur versucht, die zu Schillers Zeiten skandal&#246;se Z&#252;ge, R&#228;uber auftreten zu lassen, auf die Gegenwart zu &#252;bertragen. Zwar ist dies keine schlechte Idee und f&#252;hrt auch zu einen Lachern und Unterhaltung beim Publikum, verfehlt jedoch teilweise das Ziel. Au&#223;erdem streckt es das St&#252;ck in die L&#228;nge.</p>
<p>Darstellertechnisch gibt es nur wenige Punkte zu bem&#228;ngeln. Die Geliebte Karls, Amalia, wirkt etwas blass. Leider ist dies mir schon h&#228;ufiger aufgefallen, dass der weibliche Part nicht immer zu &#252;berzeugen wei&#223;. Ob dies an dem Ensemble der N&#252;rnberger oder der St&#252;cke liegt, die ich bisher gesehen habe, konnte ich f&#252;r mich nicht ganz kl&#228;ren.<br />
Franz Moor wird &#252;berragend dargestellt von <a href="http://www.staatstheater-nuernberg.de/spielplan/kuenstler.php?id=380&#038;vid=10634&#038;jahr=2007&#038;monat=5&#038;stueck=2821">Andreas Uhse</a> dargestellt. Seine Hinterlist, Boshaftigkeit und Verbitterung verk&#246;rpert er mit Haut und Haar. Ganz im Gegensatz zu Karl Moor, hier ist nicht verst&#228;ndlich, warum sich die R&#228;uber f&#252;r die Figur des Hauptmanns opfern. Er wirkt zu unentschlossen, zu wankelm&#252;tig. Hier h&#228;tte ein deutlich st&#228;rkere Auspr&#228;gung der Charakterdarstellung gutgetan. Rein k&#246;rperlich und vom Erscheinungsbild war die Besetzung in Ordnung.</p>
<p>Wie bei allen modern inszenierten Theaterst&#252;cken gilt, sich vor der Auff&#252;hrung etwas &#252;ber die Geschichte und die Handlungsstr&#228;nge zu informieren. Hat man dies getan, sind die &#8220;N&#252;rnberger R&#228;uber&#8221; durchaus sehenswert.</p>
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		<title>Kabale und Koks</title>
		<link>http://www.blog.fotografie-mauer.de/2005/10/kabale-und-koks/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 08:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag waren wir wieder mal im Erlanger Theater. Auf dem Programm stand ein St&#252;ck von Friedrich Schiller, &#8220;Kabale und LIebe&#8220;. Etwas schade ist, dass im Schiller-Jahr (er ist vor zweihundert Jahren am 9. Mai 1805 gestorben) erst so sp&#228;t und auch nur ein St&#252;ck von ihm aufgef&#252;hrt wird. Auch das Theater Schauspielhaus Staatstheater N&#252;rnberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag waren wir wieder mal im Erlanger Theater. Auf dem Programm stand ein St&#252;ck von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller">Friedrich Schiller</a>, &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kabale_und_Liebe">Kabale und LIebe</a>&#8220;. Etwas schade ist, dass im Schiller-Jahr (er ist vor zweihundert Jahren am 9. Mai 1805 gestorben) erst so sp&#228;t und auch nur ein St&#252;ck von ihm aufgef&#252;hrt wird. Auch das <del datetime="2005-10-30T07:35:59+00:00">Theater</del> <del datetime="2005-10-30T07:35:59+00:00">Schauspielhaus</del> <a href="http://www.staatstheater-nuernberg.de/">Staatstheater N&#252;rnberg</a> f&#252;hrt erst im Dezember &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_R%C3%A4uber">Die R&#228;uber</a>&#8221; auf. Ein Armutszeugniss, daf&#252;r dass Schiller einer der bedeutesten Autoren Deutschlands ist.r&#228;u</p>
<p>Bez&#252;glich der Geschichte schreibt das <a href="http://www.theater-erlangen.de/">Theater Erlangen</a> folgende kurze Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Inhalt des St&#252;cks ist kurz dieser: ein Pr&#228;sident will seinen Sohn an die M&#228;t-resse des F&#252;rsten verkuppeln, um dadurch seinen Einflu&#223; bey Hofe zu erhalten, das ist die Kabale. Der Sohn des Pr&#228;sidenten hat sich in eine Geigertochter vergafft, das ist die Liebe. Zuletzt vergiftet er sich zugleich mit dieser Geigerstochter, das ist dann die vollst&#228;ndige Trag&#246;die.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zu dem Titel &#8220;Kabale und Liebe&#8221; muss man wissen, was das Wort &#8220;Kabale&#8221; bedeutet. Kabale ist ein altert&#252;mliches Wor f&#252;r Intrige.</p>
<p align="center"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kabale_und_Liebe"><img src="http://www.blog.fotografie-mauer.de/images/mixed/kabale_liebe_personenkonstellation.jpg" alt="Personenkonstellation zu Kabale und Liebe" border="0" /></a></p>
<p>Wie auf dem Bild zu sehen, dreht sich der Mittelpunkt um das Liebespaar Ferdinand und Luise. Doch bereits an dern drei Farbgebungen der Personen lassen sich Unterschiede feststellen. So geh&#246;ren Luise und ihre Eltern dem einfachen B&#252;rgertum an, Sophie und Wurm dienen dem Adel, die &#252;brigen sind blauen Blutes. Neben der ungl&#252;cklichen Liebe wird als Hauptmotiv die Kritik an den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in dem St&#252;ck dargestellt.</p>
<p>Mit gemischten Vorstellungen gingen wir in die Vorf&#252;hrung. Die Kritik der N&#252;rnberger Nachrichten war sehr schlecht ausgefallen. Und das Theater Erlangen ist f&#252;r seine sehr modernen Inszenierungen bekannt. Leider waren unsere Sorgen berechtigt.</p>
<p>Die Regisseurin Nora Somaini verlagert das St&#252;ck in moderne Gesellschaftsschichten. Das B&#252;rgertum mit Luise und dem Miller findet sich in einem Milieu wieder, dass am besten als asozial bezeichnet werden kann. Discounter-T&#252;ten, Bier aus Plastikflaschen und billige Trainigsanz&#252;ge. Die Rolle der Millerin f&#228;llt komplett aus.<br />
Der Adel wird sehr offensiv als dekadent dargestellt: Der Pr&#228;sident spielt Polo, der Hofmarschall ist ein eitler Modepfau und Lady Milford eine koksschnupfende Hure, Ferdinand ein widerspenstiger Anarcho-J&#252;ngling.<br />
Das B&#252;hnenbild nimmt die Teilung der beiden Personenschichten auf: Auf der einen Seite der hintere B&#252;hnenteil, einige Stufen erh&#246;ht, wei&#223; und rein. Auf der anderen Seite der vordere B&#252;hnenteil, erreichbar &#252;ber einen Steg, der durch ein Schlammbecken f&#252;hrt, um in die Unterkunft des Millers zu kommen.</p>
<p>Und hier beginnt auch schon die sehr freie (meiner Meinung nach zu freie) Interpretation: Das Schlammbecken wird bei Auseinandersetzung zum Schlammwrestling verwendet. Muss das sein? Auch die &#220;bertragung der Figuren auf die unterste Gesellscahftssicht, das rumgekokse der Lady Milford, all das braucht es nicht, um eine gute Inszenierung zu gestalten. Der Hofmarschall von Kalb wird von einer Frau dargestellt. Dies ist grunds&#228;tzlich in Ordnung. Warum diese im letzten Drittel ihren Busen entbl&#246;&#223;en muss und ihre Brust als Sinnbild des sch&#228;ndlichen Vetrages zum Auseinanderbringen der beiden Liebenden benutzt wird, bleibt komplett im Dunklen. Dass die beiden Hauptdarsteller vor ihrem Tod noch einmal Sex haben, geh&#246;rt anscheinend mittlerweil auch zum Usus heutiger Inszenierungen. Schiller dreht sich im Grabu um.</p>
<p>Die Darstellung und Besetzung der einzelnen Rollen ist sehr unterschiedlich geraten: Luise tritt etwas zu selbstsicher auf, Wurm spielt gro&#223;artig den fiesen Intriganten, der Pr&#228;sident und auch sein Sohn &#252;berzeugen und der Miller ist zu eindimensional gehalten. Was das St&#252;ck rettet, sind die Texte Schillers. Diese sind nicht ge&#228;ndert worden. Wenigstens eines, was nicht modern interpretiert wurde.</p>
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		<title>Die Bretter, die die Welt bedeuten</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2005 10:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollten meine Frau und ich am Samstag einen sch&#246;nen Abend im Theater verbringen. Karten hatten wir &#252;ber das Internet bestellt, das Staatstheater N&#252;rnberg ist klimatisiert und wir hatten gute Pl&#228;tze reserviert. Leider machte uns das gezeigte St&#252;ck einen Strich durch die Rechnung. Aufgef&#252;hrt wurde &#8220;Alte Meister&#8221; vom &#246;sterreichischer Schriftsteller Thomas Bernhard. Dieser schreibt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollten meine Frau und ich am Samstag einen sch&#246;nen Abend im Theater verbringen. Karten hatten wir &#252;ber das Internet bestellt, das <a href="http://www.staatstheater-nuernberg.de/inhalte/frameset.php">Staatstheater N&#252;rnberg</a> ist klimatisiert und wir hatten gute Pl&#228;tze reserviert.</p>
<p>Leider machte uns das gezeigte St&#252;ck einen Strich durch die Rechnung. Aufgef&#252;hrt wurde &#8220;Alte Meister&#8221; vom &#246;sterreichischer Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bernhard">Thomas Bernhard</a>. Dieser schreibt eine Geschichte von zwei alten Herren, die sich tagein und tagaus im Kunsthistorischen Museum Wien im Bordone-Saal. Dort starrt der eine das Bildnis des „Wei&#223;b&#228;rtigen Mannes“ von Tintoretto an, der andere h&#228;lt Aufsicht &#252;ber den wenig besuchten Saal.</p>
<p>Laut der Beschreibung des Staatstheaters sollte das St&#252;ck ein &#8220;&#8230;sprachgewaltiger Monolog..&#8221; sein &#8220;&#8230;der von grotesker Komik und virtuosem Sprachwitz ebenso wie von Bitterkeit und Hass gepr&#228;gt ist.&#8221; Leider ist von der Komik und dem Sprachwitz fast nichts zu erkennen. Die nicht vorhandene Handlung schleppt sich dahin, der Zuschauer wartet, darauf, dass etwas passiert und muss sich in dieser Zeit das Geschimpfe &#252;ber Bildung, Kunst, Lehrern und allen m&#246;glichen anderen Themen anh&#246;ren. Die sich einschleichende Langeweile wird durch das vom Staatstheater gewohnte minimalistische B&#252;hnenbild verst&#228;rkt.</p>
<p>Der Regisseur versucht die langen Monologe interessanter wirken zu lassen, indem er die zwei Protagonisten von vier verschiedenen Schauspielern spielen l&#228;sst. Somit verquicken sich jedoch die Inhalte der Monologe immer mehr, eine klare Linie ist nicht zu erkennen.</p>
<p>Meine Frau hat dann die Vorstellung nach gut 30 Minuten verlassen, ich bin ihr dann in der Pause gefolgt. Denn wenn es ein St&#252;ck nicht schafft, mich bis zur Pause zu fesseln oder zu interessieren, kann es nach der Pause nicht viel besser werden. Was wir nun inst&#228;ndig hoffen ist, dass das n&#228;chste St&#252;ck auf unserem pers&#246;nlichen Terminkalender, &#8220;Shakespeares s&#228;mtliche Werke &#8211; leicht gek&#252;rzt&#8221;, besser ist.<br />
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		<title>Alles Theater!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2003 20:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Mauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[So, heute endlich zur Kritik des St&#252;ckes &#8220;Amphitryon&#8221; des Erlanger Theaters. Zuerst mal die Beschreibung des Stoffes, nachzulesen auch auf der Homepage des Theaters Erlangen (&#252;brigens seit dieser Spielzeit mit neuem Design): Alkmene erwartet die R&#252;ckkehr ihres Gatten Amphitryon aus dem Krieg, in dem der die Athener besiegt hat. Doch statt dessen kommt Jupiter, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, heute endlich zur Kritik des St&#252;ckes &#8220;Amphitryon&#8221; des Erlanger Theaters. Zuerst mal die Beschreibung des Stoffes, nachzulesen auch auf der <a href="http://wwww.theater-erlangen.de/">Homepage</a> des Theaters Erlangen (&#252;brigens seit dieser Spielzeit mit neuem Design):</p>
<p>Alkmene erwartet die R&#252;ckkehr ihres Gatten Amphitryon aus dem Krieg, in dem der die Athener besiegt hat. Doch statt dessen kommt Jupiter, der G&#246;ttervater, in der Gestalt des Amphitryon und verbringt mit Alkmene die l&#228;ngste aller Liebesn&#228;chte. Als am n&#228;chsten Morgen der echte Amphitryon nach Theben zur&#252;ckkehrt und Alkmene ihm von der vermeintlich gemeinsam durchlebten Nacht erz&#228;hlt, f&#252;hlt dieser sich von seiner Frau betrogen. Die Verwicklung und das Gef&#252;hlschaos Alkmenes erreichen ihren H&#246;hepunkt, als sie erneut von Jupiter in der Gestalt ihres Gatten aufgesucht wird und dieser ihr erkl&#228;rt: &#8220;Es war kein Sterblicher, der dir erschienen ist, Zeus selbst, der Donnergott, hat dich besucht.&#8221;</p>
<p>Tja, eigentlich l&#228;sst diese Geschichte eine mehr oder minder komische Inszenierung erwarten. Doch alles von Anfang an.<br />
Die Schauspieler agieren auf dem Platz vor dem Hause des Amphitryon. Schon bereits hier ist die Perspektive verschoben, die Schauspieler haben au&#223;erdem keine M&#246;glichkeiten zu sitzen, entweder sie stehen oder liegen auf dem schiefen Boden.<br />
Die Leistung der einzelnen Protagonisten ist durchwachsen. So trifft der Diener Amphiytrons genau die richtige Tonlage, balanciert zwischen Verzweifeln, Humor und Ironie. Bei ihm kommt am besten die zerr&#252;tende Fragestellung r&#252;ber &#8220;bin Ich noch wirklich Ich?&#8221;.<br />
Amphiytron hingegen wirkt in der Ausgestaltung der Rolle etwas steif, er schafft es nicth g&#228;nzlich zu &#252;berzeugen. Besser ist hier schon Alkeme, sie spielt die reine Ehefrau, die in ihrem Gef&#252;hlschaos nicht mehr weiss, wer ihr richtige Ehemann ist.<br />
Die Figur Jupiters ist nicht gerade sympathisch angelegt. Deshalb hat sie mir nach dem Abend eigentlich am wenigsten gefallen. Jetzt aber nach einpaar Tagen, muss ich sagen, da&#223; die Geringsch&#228;tzung f&#252;r die Sterblichen und der Blich auf ihren Daseinkonflikt sehr gut realisiert werden.</p>
<p>So bleibt mir nach dem St&#252;ck zu sagen, da&#223; die Inszenierung sehr gut war und die Schauspieler gute Leistungen gebracht haben. Ich pers&#246;nlich werde jedoch das St&#252;ck von Kleist nicht zu meinen Lieblingsinszenierungen z&#228;hlen.<br />
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