Irgendwie habe ich es geschafft, diesen Beitrag völlig zu übersehen. Komplette fertig geschrieben lag er nun seit der Exkursion des Fotoclub Schwabach im Juni einfach herum – vermutlich dachte ich, ich hätte ihn schon längst veröffentlicht. Sollte ich doch ein bisschen weniger bloggen? Seis drum, um was es überhaupt ging:
Um die schöne Abendsonne und die dadurch entstehende tolle Stimmung einzufangen, machten sich der Fotoclub Schwabach an einem Clubabend auf in Richtung Wiesengrund des Rednitztales nahe Katzwang – viele Felder, ein paar Brücken, ein Flußlauf – gute Grundlage, um auszuprobieren. Für mich vor allem, da ich gewöhnlich viel Menschen fotografiere, Landschaften und Natur eher weniger.
Ich setzte mir zusätzlich eine Beschränkung: ein Objektiv für den Abend, mein liebes 50mm 1.4. Wieso das mein liebstes Objektiv ist? Scheinbar wegen der großen Offenblende. Doch die Liebe reicht etwas weiter zurück: mein zweites Objektiv nach dem damaligen 18-70mm war ein altes 50mm 1.8 – mein Einstieg in die lichtstarken Festbrennweiten, wie auch bei vielen anderen Fotografen. Das Objektiv ist nicht teuer und bildet hervorragend ab. Dies fällt umso mehr auf, verglich ich die RAW-Bilder des Zoom-Objektives und der Festbrennweite am großen Monitor direkt nebeneinander. Die Unterschiede waren gewaltig. Was dazu führte, dass ich die ersten zwei Jahre meiner digitalen Spiegelreflexfotografie fast ausschließlich mit dem 50mm verbrachte.
Und selbst heute noch, da meine Zoomobjektive um das doppelte bis dreifache teurer sind, als das 50mm 1.4 ist der Qualitätsunterschied noch deutlich sichtbar. Genug geschrieben, hier einige Eindrücke der kurzen Fotoclub-Exkursion.









































