Shooter
So, und wieder mal ein Film von Mark Wahlberg. Der Typ ist zur Zeit ziemlich aktiv. Für die Jüngeren unter euch ist es ja (zum Glück) nicht mehr aktuell, dass Herr Wahlber alias Marky Mark im One-Hit-Wonder-Musikbiz war und Hits wie “United” produziert hat (wer sichs nochmal oder zum ersten Mal antun will, hier der Youtube-Link). Seine jetzigen Schauspielleistungen sind zum Glück meilenweit über der damaligen Musik. Ob dies auch für diesen Film gilt, mal schauen.
Zur Geschichte: Seit er bei einem brenzligen Einsatz den Tod eines unschuldigen Zivilisten verantwortete, hat Elitescharfschütze Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) den Dienst quittiert und sucht zurückgezogen in den Bergen von Arkansas nach Seelenfrieden. Da platzen die Kollegen von einst ins einsame Exil und bitten um seine professionelle Hilfe: Auf den Präsidenten soll ein Mordanschlag verübt werden und Bob soll ihn vereiteln. Eine hinterhältige Falle – der Präsident wird erschossen und Bob der Mord angehängt. Seine einzige Chance ist, den wahren Täter zu finden.
Wer den Film wirklich gut finden will, muss eine maßlos hohe Menge an Patriotismus mitbringen oder Amerikaner sein. Es lohnt sich wirklich nicht, die Anzahl der Einstellungen zu zählen, in denen das amerikanische Banner im Hintergrund zu sehen ist. Shooter lässt sich ziemlich einfach auf die Formel “Einer gegen alle” reduzieren, mit nicht immer logischen Handlungsverläufen und nicht gerade überzeugenden Nebendarstellern. Für einen Klasse-A Actionfilm zu schlecht, für einen Klasse-B Actionfilm zu gut. Zwei Stunden Geballere und Angeschleiche mit einem schönen Ende.
Meine Empfehlung: 





