Das Jahr 2011 war sehr bewegend für mich sowohl privat als auch beruflich. Das wohl größte Ereignis war die Geburt meines dritten Kindes. Dadurch kam auch eine kurze Pause mitten im Hochmonat Mai für Hochzeiten und andere Outdoor-Fotoshootings.Doch der Mai gab mir auch etwas Muse, mir Gedanken zu neuen Projekten zu machen und mich etwas auf die Familie zu konzentrieren. Aber natürlich begann bei mir das Jahr auch mit dem Januar.
Ziemlich kalt ging es im Reitstall beim Vaulting-Team zu – dass hatte natürlich nichts mit den Voltigier-Damen zu tun, sondern lag selbstverständlich an den miesen fünf Grad, die in der Reithalle herrschten. Doch die Visagistinnen und die Sportlerinnen rissen sich zusammen und so kamen doch noch gute Ergebnisse dabei herum. Wie ich damals schon geschrieben hatte, hätte ich mir etwas mehr Dynamik erwünscht, durch das stillstehende Pferd und die starre Ausleuchtung leider damals nicht anders lösbar.
Auch mein neu eingerichtetes Heimstudio probierte ich im Februar zweimal aus, bevor ich im März mit gleich vier Fotoshootings raus in die Natur und das Urbane wechselte (Benjamin, Sophia, Britta, Melinda).
Ein deutlich dynamischeres Fotoshooting war das der Rhönräder, auch im März in der warmen Halle.
Im April und Mai standen mir wieder in sehr natürlichen Lichtsettings Outdoor Mirjam, Sonja und Nadine vor der Linse, bevor im Juni eines der Highlights im Kalender stand: das lang organisiertes Fashion-Fotoshooting auf einem Flughafen. Und es kamen Knallerbilder dabei raus, die auch im Rahmen einiger Wettbewerbe beim Fotoclub Schwabach regional und überregional Medaillen gewannen.
Während der Sommermonate war ich mit den Hochzeiten am Wochenende gut ausgelastet. Unter der Woche probierte ich von Juli bis September die Reportagefotografie für eine örtliche Bildagentur aus. Was ich für Erfahrungen damit machte und weshalb ich den Versuch wieder stoppte, hier nachzulesen.
Aufgrund dieser beiden zeitlich sehr ausfüllenden Aufgaben passierte sonst nicht viel in den Sommermonaten (abgesehen von einem kurzen, privaten Urlaub auf Fehmarn). Lediglich Elonna schaffte es mit einem Spontan-Fotoshooting in meinen Terminkalender.
Der Oktober war mobilitätstechnisch ein etwa schwieriger Monat: ohne Führerschein mit einigen Dutzend Kilo Equipment zu den Fotoaufträgen stellte sich nur in Schwabach als gerade machbar heraus. Dank toller Assistenten (danke, Kerstin, Thomas, Benjamin!) erfüllte ich trotzdem die gebuchten Fotoshootings in gewohnt hoher Qualität.
Im November ging es dann wieder mit alter Frische Schlag auf Schlag: ein Fotoshooting mit einer meiner Lieblingsmodels, Sonja in einer unbewohnten Altbauwohnung. Ich nahme viele neue Locations in Augenschein, die in nächster Zeit als Fotohintergründe auftauchen werden. Außerdem nach etwas Pause das äußerst spektakuläre Fotoshooting mit der Turnakrobatikgruppe aus Weißenburg.
Vielen Dank an all die Firmen, Hochzeitspaare, Familien und Models die mir ihr Vertrauen geschenkt haben und deren Fotograf ich sein durfte. Auch schicke ich einen Riesendank an meine Assistenten/Videografen/Zweit-Fotografen, die mir geholfen haben, meine Vorstellungen zu realisieren und die Entstehungsprozesse zu dokumentieren: allen voran Thomas, dann Niko, Claudy, der andere Thomas, Raphael, Tobias und Kerstin.
Welche Projekte ich auf 2012 aufschieben musste, was ich foto- und projektbezogen sonst noch so vorhabe, lest Ihr in ein paar Tagen. Und zu guter Letzt noch die volle Dröhnung, eine Auswahl meiner Bilder aus 2012, in guten zwei Minuten, wahlweise auf YouTube oder Vimeo:














