Posts Tagged: Strobist


8
Nov 11

Loneliness II

Für das zweite Setting wählten wir ein etwas anderes Styling und auch eine andere Umgebung. Wobei man zur Location dazu sagen muss: diese ist nicht besonders groß, zwei kleine Wohnungen mit ein paar Zimmern. Auch problematisch: die geringe Raumgröße. Zwar war die Raumhöhe wie in einem Altbau zu erwarten, schön hoch, doch die Abmessung der Räume war eher ungünstig. In die Hände spielte und die Tatsache, dass die Räume nicht möbliert sind.

SonjaSonjaSonjaSonjaSonjaSonja


7
Nov 11

Loneliness I

Vor ein paar Tagen berichtete ich an dieser Stelle über mein erstes Fotoshooting an einer Location hier in Schwabach gelegen. Nun habe ich die ersten Bilder fertig aussortiert und bearbeite und werde diese im Laufe der nächsten Tagen in fünf Miniserien aufgeteilt, zeigen.

Lichttechnisch beschränkte ich mich diesmal von Anfang an: ich wollte flächiges, weiches Licht, keinen groß unterbelichteten Hintergrund und viel Helligkeit. Gepaart mit der Leere der Räume und der etwas weicheren Posen sollte, wie der Serienname schon anklingen lässt, ein Gefühl der Einsamkeit erzeugen.

Zu meinem Model Sonja brauch ich mittlerweile wohl nichts mehr sagen: sie machte ihre Sache wieder wunderbar, ich genieße es, mit ihr zu arbeiten.

SonjaSonjaSonjaSonjaSonjaSonja


21
Mai 11

Groß aufgeblitzt

Vor kurzem schrieb ich bereits einen Bericht über das Buch “The Moment it Click” von dem amerikanischen Fotografen Joe Mc Nally – heute folgt die Buchkritik zum zweiten Buch von ihm. Joe ist bekannt geworden für seine kreative Nutzung von Systemblitzen für Editorial-Bilder.

The Hot Shoe Diaries – Big Light from Small Flashes

Das zweite Buch ist laut Klappentext im Jahr 2009 erschienen, recht genau ein Jahr nach dem Vorgängerbuch. Joe behält seine Schreibweise des ersten Buches bei: immer einige Seiten, manchmal zwei, manchmanl fünf, berichtet er über die Enstehung einzelner Bilder. Er lässt sich in seiner bekannt etwas flapsigen Ausdrucksweise über seine Beweggründe aus, das Bild so und und nicht anders auszuleuchten.

Dabei finden sich zum Glück immer wieder selbstgemalten Schemas zu der Ausleuchtung und Position der Lichter – diese sind mehr als witzig. Doch das Buch ist, wie auch das Vorgängerbuch, deutlich mehr als nur die Auflistung von Ausleuchtungsbeschreibungen. Der Autor liefert wieder sehr viel Infos zwischen den Zeilen, viele Fingerübungen, um generelle Workflows zur interessanten Ausleuchtung von Aufträgen kennenzulernen. Und wohlgemerkt: alles mit Systemblitzen, meist mit dem Nikon SB-800 oder SB-900 – manchmal auch mit ein gutes Dutzend Blitzen.

Man sollte nicht erwarten, das Buch flüssig und gut in einem Rutsch durchlesen zu können, dafür ist es viel zu stark mit wertvollen Informationen vollgepackt. Ich empfehle eher das kontinuierliche Lesen von ein bis zwei Geschichten pro Tag – man vergisst dadurch nicht so schnell, was man gelesen hat.

Meine Empfehlung: Buch-Empfehlung


2
Mai 11

Projekt: Gold in Motion

Anfang 2010 habe ich an mehreren Tagen ein Fotoprojekt realisiert, um mich damit an einer Kunstaustellung mit dem Oberthema “Gold” zu bewerben. Leider hat dem Kuratorium meiner Bilder nicht gefallen oder meine Vita nicht gepasst – jedenfalls habe sie vor kurzem meine Bewerbung abgelehnt. Liebend gern hätte ich diese Bilder auf großer Leinwand ausgestellt gesehen. Naja, vielleicht kommt es ja noch. Wenn jemand eine interessierte Galerie oder eine passende Ausstellung für die Bilder weiß, ich freue mich auf Eure Rückmeldung. Aber jedenfalls zeige ich sie euch bis dahin hier.

In der Arbeit mit dem Titel “Gold in Motion“ beschäftigte ich mich mit mehreren Gedanken:

Wie wirkt Gold in seinen verschieden Zuständen? Welche Eindrücke, Reflexionen und Assoziation löst das Gold in flüssiger, fester und flüchtiger Form aus? Welche Dynamiken entwickelt es? Nachdem ich mich jedoch immer mit dem Thema Mensch in seinen Fotografien auseinandergesetzt habe, kommt die Dimension hinzu, wie sich die Dynamik des goldenen Stoffes auswirkt, wenn es auf den Menschen, speziell auf die menschlichen Gesichter trifft.
Der dritte und letztes Aspekt, den ich in meiner Arbeit einbezog: Wie wirkt das Gold auf die unterschiedlichen Geschlechter und Hauttypen? Exemplarisch wählte er zu diesem Zwecke drei Models mit verschiedener Hautfarbe aus, einen Mann und zwei Frauen.

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion

Gold in Motion


24
Feb 11

Abschluss – Alina

Das letzte Set von Alina war etwas abgewandelt mit dem Stuhl als Requisite. Wir begaben uns auf den Boden, das Buch kam weg, die einzelnen, losen Blätter gaben aber noch genug Drumherum ab.

Und wie so oft bei Fotoshootings mit Laienmodels wird die letzte halbe, dreviertel Stunde die beste und wertvollste (neben ein paar guten in den ersten 10 Minuten). Hier fließt es dann richtig, das Models ist komplett entspannt und ich als Fotograf heben mir die richtig guten Ideen hoffentlich bis zum Schluss auf – wenn ich daran gedacht habe.

Also nie gleich die komplizierte, schwierig auszuleuchtende Idee an den Anfang setzen, sondern im letzten Drittel bringen. Aber beachten: habe ich einen festen Schlusstermin sollte ich mir genug Puffer lassen. Denn brauche ich für die korrekte Ausleuchtung etwas länger, kann die Zeit nach hinten hin natürlich schnell knapp werden.

Alina

Alina

Alina

Alina

Alina

Alina

Alina


23
Feb 11

Seifenblasen

Natürlich haben wir auch etwas gespielt… meine Kinder werden mir den kurzfristigen Verbrauch einiger Seifenblasen hoffentlich einverstanden sein.

Alina

Alina

Alina

Alina


21
Feb 11

Im Fokus – Alina

Nun endlich das erste Set mit Alina im Studio. Für ihr junges Alter machte sie ihre Sache sehr gut, wir hatten viel Spaß und es entstanden einige schöne Bilder. Vier Sets sind es nun geworden, die drei weiteren folgen im Laufe der Woche.

Begonnen habe ich mit einem klassischen Set, ein Licht von oben, Reflektor von unten und bei zwei Bildern noch ein hartes Haarlicht. Einfaches Setting, klasse Wirkung.

Alina

Alina

Alina

Alina


26
Jan 11

Ausgeleuchtet

Wie es der Zufall so will, umgibt mich seit einiger Zeit Joe McNally. Für uneingeweihte: Joe ist ein Editorial-Fotograf, der bereits seit Jahrzehnten im Geschäft ist. Bekannt ist er für verrückte, ideenreiche und häufig materialintensive Ausleuchtung seiner Bilder.

Bereits vor zwei (!) Jahren habe ich ein Buch von ihm geschenkt bekommen (The Hot Shoe Diaries), im September hörte ich seinen Vortrag auf der Photokina in Köln und erst vor wenigen Tagen schenkte mir eine Bekannte (danke Dani) ein zweites Buch von ihm, über das ich heute ein paar Zeilen schreibe: The Moment it Clicks.

Ich liebe den Aufbau und den Inhalt des Buches. Ja, ich weiß, schlechte Dramaturgie, gleich meinen Schluss vorneweg zu nehmen. Aber ich kann nicht anders.

Das Buch gehört zu der Sorte Fotobücher, die fast keine technischen Details bieten, dafür aber viele Bilder und was noch wichtiger ist: der Gedankengang, die Problemstellungen und die Entstehungsgeschichte der Fotos. Dabei schreibt Joe für meinen Geschmack sehr flapsig, was aber, wenn man ihm live erlebt hat, seine Art ist.

Was das Buch so wertvoll macht, sind auch die Infos zwischen den Zeilen. Im Buch liest man persönliche Gefühle, die echte Haltung des Fotografen und seine Laune heraus. Joe hält mit nichts zurück, was auch dazu führen kann, manch nebensächliche, aber interessante Geschichte zu hören (bzw. zu lesen).

Für jeden Fotografen empfehlenswert, der seinen Horizont nicht nur technisch, sondern auch kreativ erweitern will. Für technische Skizzen, Belichtungswerte und Setaufbauten habe ich das Internet. Für Erfahrungen solcher Fotografen zu lesen, gute Bücher.

Meine Empfehlung: Buch-Empfehlung


28
Jul 10

Synchron – Sports on Black

So, das wird mal wieder ein etwas längerer Post, sowohl textlich als auch bildlich.

Am Sonntag also hatte ich das von mir lang ersehnte Fotoshooting mit den Synchronschwimmerinnen namens “NorisNixen” des Bayern 07 e.V.. Bereits vor einigen Tagen postete ich die Making-Of-Bilder.

Die Planung für das Fotoshooting begannen bereits im März oder April mit der Kontaktaufnahme meinerseits, einigen Telefonaten mit dem Verein und dem Austausch der ein oder anderen E-Mail. Ein Termin war schnell gefunden, nach der Wettkampfsaison und kurz vor den Ferien, um dem Verein und den Beteiligten keine wertvolle Trainingszeit zu stehlen.

Als nächste folgte drei Wochen vor dem Fotoshooting eine Ortsbesichtigung und ein erstes persönliches Treffen mit der Abteilungsleiterin. Offenen Fragen wurden geklärt, ich erstellte für mich und meine Assistenten ein paar Bilder der Location. Die Tage vor dem Fotoshooting arbeite ich eine Checkliste ab, was ich alles dabei haben wollte: Technik, Verträge, Zubehör, Essen&Trinken, Musik und noch ein paar andere Kleinigkeiten.

Das Fotoshooting selbst war ziemlich schnell durchgezogen: innerhalb von zweineinhalb Stunden hatten wir aufgebaut, geshootet und wieder abgebaut. Beleuchtung war ziemlich simpel: Vier Nikon SB-25, an jeder Ecke einer. Die hinteren zwei erhielten jeweils eine Abschirmung in Richtung Kamera, um Streulicht zu vermeiden und auf 70 mm gezoomt.. Die vorderen zwei jeweils eine Stufe höher als die hinteren zwei Blitze. Das schwierige war die Balance zwischen Refresh-Zeiten der Blitze und ausreichende Beleuchtung zu finden.

Die Models selbst, also die Sportler, brauchten ziemlich wenig Anweisungen, da dieser Sport stark auf das gute und korrekte Aussehen angelegt ist. Die Mädels hatten deshalb einen Sinn für die zu erreichenden Bilder. Dazwischen immer wieder Zeigen der Ergebnisse, um zu korrigieren und zu bestätigen. An dieser Stelle auch nochmals einen Riesendank an die Schwimmerinen Helen, Polina, Kristina, Elsa und Lena, an deren Abteilungsleiterin Susanne und an Claudy und Jörg, die mir assistierten.

Die Nachbearbeitung erforderte nochmals einiges Korrigieren des Hintergrundes: retuschieren der zu sehenden Fenster oder reflektierender Dinge, Weißabgleich- und Belichtungskorrekturen und noch ein paar Kleinigkeiten wegstempeln. Fertig. Hier die Ergebnisse:

The team I

The team II

Powerful

The team III

Jumping

Backflip

Strech I

Strech II

Legs I

Legs II

Attacking

Gracious

Fly high I

Fly high II

Und natürlich gibt es auch wieder ein Video zu dem Fotoshooting. Hoffe es gefällt Euch und zeigt Euch noch einige Blicke hinter die Kulissen. Und gleichzeitig nimmt das Video noch an einem Wettbewerb der Making-Of-Video-Seite Fstoppers teil. Eine sehr empfehlenswerte Seite mit viel Videomaterial zu Behind the Scenes-Videos von Foto- und Videoshootings.


8
Mai 10

Im Einkaufszentrum

Hier das versprochene zweite Set mit Olivia. Anderes Styling, diesmal Indoor in der erwähnten Einkaufspassage.

Immer dran denken: Stylingwechsel bedeutet nochmals anpassen der Visagistik. Heißt: etwa eine halbe Stunde plus Umziehen einrechnen…

Friendly

Happiness

Fly high

Dressed to kill