Posts Tagged: Themenshoots


13
Jul 11

Artikelserie zu Themenshoots – Teil IV

Nach gefühlten ewigen Zeiten bringe ich nunmehr mit dem vierten Teil meine Artikelreihe für das Clubheft Fotonews des Fotoclubs Schwabach zu Ende.

Themen-Fotoshootings realisieren Teil IV – Nacharbeit

Wenn im besten Falle alles gut gelaufen ist, kommt man nach einem erfolgreichen Tag mit Speicherkarten voller Bilder und gegebenenfalls Videos nach Hause.

Vor dem Import der Dateien in die jeweiligen Programme (in meinem Fall Lightroom und iMovie) werden, falls noch nicht am Shootingort passiert, die Karten sicherheitshalber auf Schreibschutz geschoben. Nach dem Import aller Daten werden die Speicherkarten optimalerweise nicht gleich gelöscht, sondern eine Weile noch vorgehalten. Eine Einführung in die Datenhandhabung und den Workflow mit Lightroom habe ich vor einiger Zeit in zwei Beitröge auf meinem Blog erklärt (Teil 1, Teil 2).

Übersicht Lightroom Bildersortierung

Übersicht Lightroom Bildersortierung

In Kürze: alle Bilder aufeinander zeitlich abstimmen (wichtig bei Verwendung mehrerer Kameras), in zwei bis drei geordneten Durchgängen aussortieren, bis ich bei einer ordentlich Endauswahl bin und dann die zu veröffentlichenden Bilder nachbearbeiten (bei mir nach Lightroom für die globalen Anpassungen, Photoshop).

Bei der Anpassung der Zeit ist mir Lightroom sehr behilflich. Ein Referenzbild heraussuchen, alle anderen anzupassenden Bilder markieren, Lightroom passt dann alle Bilder um die unstimmige Zeit an.

Grundsätzlich versuche ich einen Durchgang an einem Stück durchzuziehen sowie mir an einem Tag nur einen Durchgang vorzunehmen, falls es die Zeit erlaubt. Beim ersten Durchgang der Bilder fliegen alle nicht perfekten Fotos raus, dieser Durchgang ist auf Schnelligkeit und der starken Reduktion der Bildmenge ausgelegt. Wichtig jedoch ist, die eventuelle gewünschte Bilderserie aufrechtzuerhalten, beziehungsweise für das Thema wichtige Schlüsselbilder zu erhalten. Beim zweiten Durchgang werden Bilder verglichen, ich persönlich vergebe Sterne von ein bis fünf, wobei fünf Sterne die später zu bearbeitenden Bilder sind. Bilder, die der Dokumentation des Fotoshootings dienen werden farblich markiert und von der eigentlichen Aussortierung ausgeblendet. Drei und vier Sterne werden für die Models und das Team aufbewahrt, als evtl. Fallback-Bidler für Nachbearbeitung und Retuschevorrat aufgehoben. Die Bilder mit ein und zwei Sternen werden nach einigen Wochen komplett gelöscht.

Nach der Bearbeitung der Bilder werden alle bearbeiteten Bilder, die Making-Of-Bilder und ein eventuelles Video per DVD via Post an die beteiligten Personen versendet und auf die diversen Bilder-Plattformen im Internet und zum papierhaften Entwickeln geschickt.

Das Thema Video ist ein eigenes für sich, die Sortierung der rohen Videoschnipsel funktioniert jedoch vom Prinzip her ähnlich wie bei den Bildern.

Das wichtigste aber ist nach dem Shooting die Nachbereitung der Ausrüstung und die gelernten Erkenntnisse.

Ich habe mir angewohnt, nach jedem Fotoshooting alles Equipment komplett auszuräumen, kurz zu überprüfen und falls notwendig zu reinigen und ordentlich wieder einzuräumen sowie alle benutzten Akkus wieder aufzuladen.
Auch wenn es lästig erscheint: wenn das letzte Bild abgeliefert und alles wieder aufgeräumt ist, zwinge ich mich dazu, mich hinzusetzen und über das Shooting Gedanken zu machen: was ist gut und was ist schlecht gelaufen? Was würde ich nicht mehr machen oder anders? Oft empfiehlt sich das auch, diese Punkte aufzuschreiben. Vor allem wenn ich solche Fotoshootings nur selten machen oder viele unterschiedliche, kann ich mich nach einigen Wochen oder Monaten nicht mehr an alles erinnern – kurz nach dem Fotoshooting schon.

Das wäre es also gewesen mit den Artikeln zu den Themenshooting. Wer die drei ersten Teile nochmals nachlesen will, findet diese hier:


17
Jan 11

Artikelserie zu Themenshoots – Teil III

In ein paar Tagen erscheint die neue Ausgabe der Club-Zeitschrift FotoNews des Fotoclubs Schwabach. In dieser findet sich dann unter anderem auch mein dritter Teil der vierteiligen Artikelreihe zur Planung und Durchführung von Themen-Fotoshooting. Teil eins und zwei sind hinter diesen Links zu finden.

Themen-Fotoshootings realisieren Teil III – Shooting

Der dritte von vier Kapiteln zu „Themen-Fotoshootings realisieren“ beschäftigt sich endlich mit dem Fotoshooting selbst.

Dieses Kapitel ist wie die beiden vorangegangen Kapitel fast uferlos. Ich hoffe trotzdem, die wesentlichen Punkte abzudecken.

Generell gilt: ich als Organisator und Fotograf komme als Erster und gehe als Letzter. Ich behalte den Überblick, muss die Zeit im Blick behalten, die Stimmung der Crew, bin für das Equipment und die visuelle Umsetzung zuständig und für alles andere auch.

Letzter Schliff

Nachdem dies meist zu viel ist, alles selbst zu machen, bietet es sich an, im Vorfeld einzelne Arbeitspakete an Freunde/Assistenten oder ähnliche Personen abzugeben. So kann sich jemand um Essen und Trinken kümmern, die Uhrzeit im Blick behalten und weitere kleine aber wichtige Dinge, die Euch als Fotograf entlasten.

Aber von vorne. Vor der Abfahrt packe ich alles nach meiner Checkliste ein, fahre zur Location und bin als Erstes dort. Ich schaue mir in Ruhe die gewünschten Motive und die Gegebenheit vor Ort an dem Tag an, entscheide mich für meine Bildeinstellungen und mache mein Equipment einsatzbereit.
Nun werden bereits die ersten Beteiligten eintreffen: Models, Visagistin, Stylistin und weitere, gegebenenfalls benötigte, Personen.

Sobald das Team vollzählig ist, begrüße ich alle, gehe das Skript (siehe Teil I) nochmal kurz durch und sende die einzelnen Akteure zu den jeweiligen Aufgaben: Models zum Umziehen, Visas zum Schminken. Bei Visagisten ist es sinnvoll, ihnen möglichst genau Anweisungen oder Bilder zu geben, wie das Styling aussehen soll und dies auch während des Schminken gelegentlich (nicht ständig, ich will ja die Visa nicht nerven) zu kontrollieren.

Während die Visagistin schminkt, baue ich meine Beleuchtung auf, stelle einen Statisten dorthin, wo später das Model stehen soll, und überprüfe (optimalerweise) an einem größeren Monitor (eventuell Laptop) die gewünschte Beleuchtung, und ob störende Objekte im Hinter-/Vordergrund geändert werden müssen.
Wenn die Visagistin fertig ist, beginnt das eigentliche Shooting. Je nach Erfahrung des Models kann ich gleich anfangen zu fotografieren, oder ich berede erst mit dem Model, was ich von ihr erwarte und was nicht. Auch während der Fotoaufnahmen kontrolliere ich regelmäßig Bilder am Laptop oder an der Kamera. Dies mache ich aber nicht zu oft, soll doch ein gewisser „Fluss“ in der Aufnahme der Bilder entstehen. Sobald ein Location- und/oder Stylingwechsel anstehen, der etwas länger dauert, beginnt dieser Absatz wieder von vorne.

Präsentation

Ich zeige dem Model und den anderen Beteiligten ruhig die Bilder. So sieht jeder, was wir schon erreicht haben. Begleiten mich andere Fotografen, bespreche ich mich mit diesen bei Gelegenheit. Häufig sehen diese noch Dinge, die ich übersehen habe oder sie haben noch gute Ideen.

Ganz wichtig während des Fotoshootings: das Datenhandling. Im digitalen Zeitalter entstehen sehr viele Bilder und gegebenenfalls auch Videos. Sollte ich die Speicherkarten am Shootingort leeren, macht das optimalerweise immer die gleiche Person, die Speicherkarten werden erst gelöscht, wenn die Bilder auch auf den heimischen Sicherungsmedien gespiegelt sind.
Ebenso wie auf die Sicherheit der Daten, achte ich auf die Sicherheit meines Teams. Falls etwas passiert, bin im Zweifel ich als „Veranstalter“ des Fotoshootings der Verantwortliche.

Pferde

Zu guter Letzt nochmal meine wichtigsten Punkte:

  • Wenn etwas zu entscheiden ist, bin ich bei meinem Projekt der Entscheider. Gerne lasse ich diskutieren, aber am Ende muss ich sagen, wo es lang geht.
  • Das Fotoshooting soll allen Spaß machen. Trotzdem erwarte ich gute Ergebnisse und konzentriertes Arbeiten.
  • Es bringt nichts, ein nicht zu erreichendes Ergebnis erzwingen zu wollen. Läuft es aus irgendeinem Grund nicht, und ich kann die Gründe dafür nicht ausräumen, beende ich das Fotoshooting lieber, als mich und alle anderen zu frustrieren.

Wer die anderen Teile nachlesen will, findet diese hier:


30
Aug 10

Artikelserie zu Themenshoots – Teil II

Bereits vor einiger Zeit habe ich für die Club-Zeitschrift FotoNews des Fotoclubs Schwabach eine vierteilige Artikelreihe zur Planung und Durchführung von Themen-Fotoshooting begonnen (hier nachzulesen). Der erste Teil beschäftige sich mit den “Vorbereitungen”, der zweite nun mit dem Thema Technik. Dieser erscheint die nächsten Tage zusammen mit den FotoNews, der Artikel ist heute bereits hier nachzulesen:

Themen-Fotoshootings realisieren
Teil II – Technik

Im zweiten von vier Teilen beschäftige ich mit dem großen Thema “Technik“. Dabei soll weniger die Wahl des Herstellers oder irgendwelcher Modelle im Vordergrund stehen, als die grundsätzlich richtige Ausrüstung für den geplanten Shooting.

Equipment

Wenn ich ein Fotoshooting ordentlich vorbereitet habe und das Konzept steht, ergibt sich die benötigte und die nicht benötigte Technik von selbst. Ein Beispiel: wenn mein Konzept vorsieht, bei verfügbaren Tageslicht zu fotografieren, kann ich die Blitze theoretisch daheim lassen. Außer ich kalkuliere den Worst Case ein und an dem Shootingtag zeigt sich kein einziges Mal die Sonne und nur Gewitterwolken.
Um diesen Umstand einzuplanen kommen die Blitze doch mit und zusätzlich noch große Diffusoren für die Blitze. Die Erfahrung zeigt, dass die Ausrüstungsteile, die ich daheim lasse, mir am Schluss fehlen – zu einer hohen Wahrscheinlichkeit.

Aber dass ich alle Technik im Kofferraum habe, heißt nicht, alle Technik auch einsetzen zu müssen. Wenn ein Fotoshooting in Szenen geplant wurde, ist der Schritt zur groben Festlegung der Beleuchtung, der Kameraposition der dazu benötigten Technik nicht mehr weit. Das kann soweit gehen, die genauen Beleuchtungsarten, -richtungen und andere Details bereits skizziert festzuschreiben.
Was ich damit sagen will: ich sollte nicht versuchen, meine beste Technik auf Biegen und Brechen einsusetzen, nur weil es das beste Objektiv ist, welches ich besitze. Und wenn diese Brennweite gar nicht zu den zu erreichenden Zielen passt?

Ausrüstung

Ein wichtiger Punkt ist der Vorabtest. Da kaufe ich für das Fotoshooting neues Equipment, freue mich auf dessen Einsatz, nur um dann festzustellen, dass ich damit nicht zurecht komme, es nicht so funktioniert wie es soll oder wichtige Zubehörteile fehlen. Deshalb: Technik nie an wichtigen Aufträgen und Projekten ausprobieren. Die Technik muss am eigentlichen Tag, an dem es darauf ankommt, sitzen, getestet sein und funktionieren.

Womit ich immer rechnen muss: was ist, wenn ein Teil meiner Ausrüstung ausfällt oder gar nicht einsatzbereit ist? Gegen das „nicht einsatzbereit sein“ hilft das Durchtesten ein Tag vor dem Shooting und eine Packliste führen.
Gegen den Ausfall bestimmter Teile der Technik hilft nur das Mitführen von Ausweichlösungen. Für die Kamera bedeutet das: mindestens eine zweite Kamera. Auch für Blitze, Stative, Auslöser gilt das gleiche und es geht sogar noch so weit, das gleich für Requisiten, Locations und Teilnehmern. Aber dies sprengt den Rahmen des Themas „Technik“.

Power und Licht

Und das Ausweichequipment muss ich nicht immer mein Eigentum nennen. Meine ersten wichtigen Fotoshootings bestritt ich mit einigem geliehenen Equipment, um ein Backup zu haben. Auch spezielle Ausrüstungsgegenstände, die ich nur selten brauche, miete ich mir. Bestes Beispiel: einen Stromgenerator für die Visagistin vor Ort. Freie Felder, kein Strom. Mietgebühren: 25 Euro für ein Wochenende.

Zur Punkt „Technik“, beziehungsweise besser „Ausrüstung“ zähle ich auch die Requisiten und die Versorgung des Teams. Ja, richtig gehört, die Versorgung sowohl leiblich als auch seelisch. Denn nichts ist schlimmer als ein schlechtgelauntes, hungriges, durstiges Team oder auch nur einzelner Teammitglieder.
Somit gehört in mein Gepäck immer Wasser und Saft, oft Kaffee, Süßigkeiten, herzhaftes und Musik.

Die verwendeten Requisiten, und damit meine ich alle Gegenstände, die auf den Bildern erscheinen, ergeben sich eigentlich auch aus dem Skript zum Fotoshooting. Trotzdem oder gerade wegen dieser Selbstverständlichkeit, führe ich die einzelnen Dinge nochmals in einer Liste auf.

Und somit endet der zweite Teil der Vierer-Reihe. Ich freue mich auf Eurer Fragen und Anregungen. Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem Thema „Fotoshooting“.


7
Jan 10

Artikelserie zu Themenshoots – Teil I

In einigen der nächsten Ausgaben der Club-Zeitschrift “Fotonews” des Fotoclubs Schwabach werden von einer von mir verfassten, vierteiligen Artikelserie zum Thema “Themen-Fotoshootings realisieren” erscheinen. Die einzelnen Segmente werden folgende Bereiche umfassen: Vorbereitung – Technik – Shooting – Nacharbeit.

Hier schon einmal vorab der erste Teil der Serie. Viel Spaß beim Lesen!

Themen-Fotoshootings realisieren
Teil I – Vorbereitung

Von den Redaktion der FotoNews wurde ich gebeten, einige Beiträge für die Ausgaben unserer Club-Zeitschrift zu schreiben. Richtig gelesen, nicht nur ein Beitrag, sondern gleich mehrere.

Der Hintergrund: seit diesem Jahr realisiere ich etwa alle vier Monate neben meinen üblichen Fotoshootings im Mode-, Lifestyle- und Fashion-Bereich auch Projekte, die ein festes Oberthema, ein großes Team und einen planersichen Zeitaufwand von gut vier Wochen haben, mit teils vier Monaten Vorlauf. Als Beispielprojekt möchte ich das im April durchgeführte Shooting unter dem Thema “Der Cowboy und das Mächden” nehmen, jedoch auch Erfahrungen aus den anderen Projekten einfließen lassen. Alle Bilder hierzu sind unter flickr zu finden.

Got her!

Ich werde deshalb an dieser Stelle heute und die nächsten Male kurze Berichte zu den Punkten “Vorbereitung”, “Technik”, “Fotoshooting” und “Nacharbeit” schreiben. Beginnen möchte ich mit den Vorbereitungen für ein solches Fotoshooting. Folgendes sind die Punkte, die vor dem Shoot feststehen (sollten). Ach, übrigens, ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Die beschriebenen Punkte sind meine Erfahrungen und meine Methoden, die für mich am besten funktionieren. Für jemand anderen mag das anders aussehen. Ich freue mich auf Fragen, Anregungen und Kritik.

  • Termin und Dauer des Fotoshootings: Wann findet es statt? Wie lange benötigen wir? Speziell bei der Arbeit mit einer Visagistin und/oder einer Stylistin sollte großzügig Schmink/Frisur/Kleiderwechsel-Zeit eingeplant werden. Als grobe Richtung: pro Styling, pro Model etw 45 Minuten bis hin zu 1 1/2 Stunden.
  • Alle Beteiligten (in meinem Fall: Mehre Models, Visagistin, Stylistin, Autobesitzer des Oldtimers, Assistenten, meinereiner). Wichtig: alle Kontaktadresse der Personen besitzen und mit sich führen. Mit Handy-Nummer, E-Mail-Adresse und Postanschrift. Für die Kommunikation vor, während und nach dem Shooting.
  • Orte des Fotoshootings: wo findet das Shooting statt? Wenn außerhalb, brauche ich Genehmigungen? Bei Locationwechsel viel Zeit einplanen, Ein- und Auspacken, Aufbauen der Technik und nicht zuletzt wieder die “Stimmung” finden, sollte nicht unterschätzt werden. Wenn möglich, keine oder nur ein Locationwechsel, das habe ich für mich gelernt. Was passiert bei Regen? Einige Tage vorher die Location besichtigen. Nicht, dass es sie nicht mehr gibt. Mir geschehen bei einem Shooting am Rothsee: eine Woche vor Shooting war alles in Ordnung. Am Shooting-Tag selbst hatte dann das Wasserwirtschaftsamt den Wasserspiegel um mehr als sieben Meter abgelassen. Gelegentlich lassen sich solche Überraschungen vermeiden oder eine Ersatzlocation suchen.

Someone is watching you...

  • Skript: ganz wichtig! Je genauer vorher feststeht, was geshootet werden soll, wie die Stylings, die Kleidung, die Geschicht werden soll, desto reibungsloser läuft es am Shooting ab. Das Skript sollten alle Beteiligten vorher haben. Besser noch: es wird von den ein oder zwei maßgeblichen Personen ausgearbeitet und von den anderen verbessert. So ein Skript umfasst dabei leicht fünf bis zwanzig Seiten. Wer es ganz genau haben will: Szene für Szene beschreiben oder zeichnen. Für die Visagistin und/oder die Stylistin sind Beispielbilder hilfreich, auch Bilder der angedachten Locations oder der Requisiten helfen allen, sich auf das Shooting einzustellen.
    Klar kann man sagen, dass so ein Skript die Kreativität einschränkt. Meiner Erfahrung tut es das nicht. An Fotoshootings, selbst mit geplanten Ablauf, bleibt immer genug Zeit und Raum, um kreativ zu sein und Spontan-Ideen umzusetzen. Und bei einem genauen Skript schleichen sich weniger Logik-Fehler in einer eventuell zu erzählenden Story ein.
  • Requisiten und Equipment-Liste: genauer werde ich davon nochmals im nächsten Beitrag “Technik” berichten. Aber eines hier schon vorweg: alle Essentielle und seien es noch so klare Dinge, gehören auf diese Liste. Bestes Beispiel: die Kameratasche daheim vergessen. Kein Witz, schon passiert. Den Kofferraum und das ganze Auto voll, aber das vergessen.

Das also die ersten Vorbereitungen zu einem meiner Fotoshootings. Freut Euch auf den zweiten Teil mit dem Thema “Technik”.