Bereits letzte Woche Freitag war ich auf der Bastian-Sick-Schau in der Nürnberger Meistersingerhalle. Durch Zufall habe ich diese Karte von einem Arbeitskollegen erhalten. Wer Bastian Sick nicht kennt: Bekannt geworden ist er als Schreiber der Zwiebelfisch-Kolumne auf Spiegel Online. In dieser Kolumne beschäftigt er sich mit Sprachphänomenen, Dialektik und weitverbreiteten sprachlichen Fehlern. Da diese Kolumne sehr amüsant und locker geschrieben war, folgten unweigerlich erst ein, dann zwei, schließlich das dritte Buch.
Bilder von der “Happy Aua”-Tour gibt es an dieser Stelle leider keine, da in solchen Veranstaltungen, wie üblich, das Fotografieren strengstens verboten ist. Hatte zwar meine Kamera und mein Tele dabei, da aber die Aufsichten wie die Schießhunde aufgepasst haben, wagte ich keinen Versuch.
Mein Fazit zu der Veranstaltung selbst ist gemischt. Sicher ist es witzig, an manchen Stellen etwas mehr, an anderen etwas weniger. Meine Frau, die alle drei Bücher gelesen hat, sagte, es sei nicht viel neues dabei. Auch ich als regelmäßiger Zwiebelfisch-Leser wartete auf den großen Knall. Herr Sick kam bei mir zudem etwas von oben herab an, das mag womöglich auch an seiner norddeutschen Herkunft liegen. Definitiv vermisst habe ich den lokalen Bezug, dieser war nur in den ersten Minuten gegeben. Wenn ich schon jemanden da habe, der sich mit sprachlichen Eigenheiten der Deutschen beschäftigt, erwarte ich auch ein Programm, das etwas stärker auf das jeweilige Bundesland abgestimmt ist, in dem ich auftrete. In Zusammenfassung bleibt mir der Abend zwar als angenehmer, jedoch am besten als “Mash Up”-Abend von Bastian Sicks diversen Online- und Print-Publikationen in Erinnerung.





